JENISCHE & REISENDE LITERATUR UND IHRE AUTOREN!

 


Wir unterstützen gerne alle jenischen Projekte, von der Literatur über kulturelle bis hin zu caritativen Unternehmungen seid Ihr bei uns genau richtig! Stellt uns euer Vorhaben vor damit wir sehen wo wir euch und euer Vorhaben untestützen und fördern können ..

Auch die Autoren selbst bitten wir sich bei uns zu melden, wir helfen gerne.

Projekte*, welche den JENISCHEN und auch ihrer Kultur u.s.w. dienten oder in sonstiger Art und Weise von Jenischen oder auch Nichtjenischen für JENISCHE geschaffen wurden oder geschaffen werden sollen, sind wir natürlich gerne behilflich ..

*): Einzige Vorraussetzung dafür ist nur, dass es sich auch um gemeinnützige oder Non-Profit-Projekte, bzw. um z.B. für "Aufklärungs- und Lehrzwecke" vorgesehene Bücher, Filme und Projekte oder anderweitiger Unternehmungen handelt, welche auch nicht vorrangig dem Zwecke wirtschaftlicher Erlöse dienen sofern diese Erlöse nicht gemeinnützigen oder wohltätigen Zwecken zugeführt werden sollen!

Also, auch wenn Ihr selbst der Meinung seid es hätte jemand die Aufmerksamkeit des J/B/i/D e.V. und/oder der U/J/M/E verdient, dann meldet Ihn uns doch oder weist uns einfach auf sein Wirken hin.

DANKE ....

Auch dies ist die JENISCHE Solidarität und zwar so, wie WIR Sie uns vorstellen!

 

Wir bitten auch Autoren usw. sich bei uns zur Veröffentlichung zu melden, denn nur durch eure Hinweise können wir die vielen Hobbyautoren und ihre oftmals hervorragenden Werke entdecken!

 


Von JENISCHEN aber nicht nur für JENISCHE
- Der Jenische Bund in Deutschland und Europa e.V.! -

>> Robert Dormes: "Nebel im August - Das Leben des jenischen Jungen Ernst Lossa" <<

Einer der Autoren welche sich in sehr lobenswerter Weise der Verfolgungs- und Leidensgeschichte der Jenischen angenommen haben und wirklich seriös und die Hintergründe und Geschehnisse gewissenhaft recherchiert haben welche in dem entsprechend auch gelungenen Werk treffend thematisiert werden ist der Schriftsteller Robert Dormes, welcher auch für die Bundesverdienstmedaille des J/B/i/D e.V. nominiert wurde!

In Domes' Roman „Nebel im August“ nimmt Ernst Lossa von den Mitinsassen Pfennigbeträge für das aus der Apfelkammer entwendete Obst.

Domes ist in seiner Darstellung spürbar bemüht aus Lossa keinen Widerstandshelden zu machen, sondern ihn genau so zu beschreiben, als das, was er war: ein in der Tat so außergewöhnlich tapferer und ganz normaler jenischer Junge.

Den Fakten folgend und nur die Lücken der Überlieferung mit den Mitteln der Vorstellungskraft füllend, beschreibt Domes das Leben Ernst Lossas mit großer Vorsicht und noch größerem Einfühlungsvermögen. So entsteht das Bild eines Jungen, der, in Zeiten des Rassenwahns, nie ein Leben hatte. Ernst, tatsächlich das Kind einer Familie von Jenischen, die ihr Auskommen als fahrende oder auch fliegende Händler, Restauratoren usw. suchten, galt den Schergen der Nationalsozialisten als so genannter Zigeunermischling und Asozialer“! Gegen Ende des Dritten Reiches wurden die Jenischen dann auch als minderwertige Fremdrasse deklariert und allein schon dshalb in den onzentrations- und vernichtungslager zu Hundertausenden ermordet.