Prof. Romedius Mungenast (Verstorben 27. Februar 2006)

Am 27. Februar 2006 ist Prof. Dr. h.c. Romed Mungenast nach langer Krankheit in Innsbruck gestorben. Mungenast ist am 19. Juli 1953 in Zams zur Welt gekommen und zusammen mit 10 Geschwistern in einer vom Grossvater erbauten Bretterbude von 4 auf 4 Metern aufgewachsen.

Die Jenischen Oesterreichs, aber auch die Jenischen anderer Länder wissen, was sie ihm zu verdanken haben, wie uneigennützig, unermüdlich er sich dem Anliegen des Respekts für die jenische Sprache, Kultur und Geschichte widmete.

Wir trauern um einen lieben, grossherzigen und weitsichtigen Menschen, dessen Solidarität mit den Entrechteten auch weit über den eigenen Kreis hinausreichte. Sein Werk und sein Wirken werden nicht vergessen werden.

So schreibt der Historiker Dr. Thomas Huonker über den Verstorbenen und wir könnten es nicht besser ausdrücken, kurzum: Dem ist nichts hinzuzufügen ...

Weitere Nachrufe zum Tod von Romes Mungenast:

"Jenisch wird novus mehr tibert. Reminiszenzen bleiben"

Weblinks zu Romed Mungenast:

JENISCHE REMINISZENZEN ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Romed_Mungenast

"Fahrendes Volk"

Was den sesshaften Menschen alljährliches mehrwöchiges Vergnügen ist - nämlich die solide Wohnung gegen Zelt oder Wohnwagen zu tauschen, war den Jenischen stets ihre Tradition, Lebensform und auch ein Großteil ihrer reisenden jensichen Identität ...

Prof. Romedius Mungenast

Der J/B/i/D e.V. trauert mit den Freunden aus Österreich und der Schweiz ...

Der J/B/i/D e.V. trauert mit seinen Freunden aus Österreich und der Schweiz um diesen großartigen Mann und Kämpfer für die Rechte von uns Jenischen in ganz Europa.

Wir werden uns bemühen in seinem Sinne dem ganzen Jenischen Volk zu dienen und werden sein Andenken stets in Ehren halten.

Er wird auch für uns und unsere Verbandsarbeit stets ein Vorbild sein an dem wir uns und unser ganzes Wirken messen lassen müssen und uns auch messen lassen wollen!

Ohne die unermüdliche Vorarbeit von Kämpfern der ersten Stunde wie gerade eben Prof. Romed Mungenast wären die Jenischen in der Mehrheitsgesellschaft noch lange nicht wahrgenommen geweschweige denn das Ihre Organisationen schon so weit organisiert wie Sie es heute sind!

Wir danken ihm dafür, auch wenn wir ihn selbst leider nicht mehr "in Aktion" erleben durften.

Heute profitieren auch wir von seinem großartiken Lebenswerk, das allen Jenischen und vor allem ihren Organisationen als erstrebenswertes Vorbild dienen sollte, und zwar ganz egal wo diese in Europa "beheimatet" sind ......

Im Namen und für den J/B/i/D e.V.

General-Sekretär