Die  (Schein) "Heiligen" Helfer der NAZI-Verbrecher ...

Auch die "Heilige" katholische Kirche ist lange nicht so unschuldig wie sie gerne glauben machen möchte, eine Farce wenn man bedenkt das über 90 % der JENISCHEN römisch -katholischer Konfession sind! Hier möchten wir euch einige Dinge zeigen die Ihr so wohl doch nicht für möglich gehalten hättet ...

Hitler`s "Heilige" Helfer ....

Wir werden versuchen auch dieses Kapitel etwas näher zu erleuchten und nach und nach weitere Fakten hier veröffentlichen. Da wir im moment jedoch etwas "unterbesetzt" sind und vor lauter Arbeit kein Ende sehen können bitten wir jedoch um etwas Geduld ...

Der Vertrag des Vatikans mit den Nazis - Das Reichskonkordat von 1933

Das Reichskonkordat von 1933 ist das einzige außenpolitische Abkommen aus der NS-Zeit, das noch heute gilt. Kein Teufelspakt, aber ein Prestigegewinn für die Nazis ...

Es ist das einzige außenpolitische Abkommen aus der Nazi-Zeit, das heute noch gültig ist: das Reichskonkordat. Der Vertrag, den der Vatikan und das Hitler-Regime am 20. Juli 1933 schlossen, schrieb die Beziehungen zwischen Staat und Kirche fest. Inhaltlich war das beileibe kein Pakt mit dem Teufel - doch natürlich wertete das Abkommen mit dem Heiligen Stuhl die Diktatur der Nationalsozialisten innenpolitisch wie international auf.

Die Spanne des Vereinbarten reicht von der Kirchensteuer über die Militärseelsorge bis zum Religionsunterricht und sorgt immer wieder für Auseinandersetzungen. Etliche Regelungen wurden inzwischen durch Landesgesetze ersetzt, teilweise auch infrage gestellt. Dennoch will niemand an dem Vertrag rütteln. "Weder Kirche noch Staat haben Interesse daran, eine solche Debatte loszutreten", glaubt der Potsdamer Historiker Thomas Brechenmacher.

Grundsätzliches und Details

Die 34 Artikel sind ein Sammelsurium aus Grundsätzlichem und Details. Manifestiert wird die "Freiheit des Bekenntnisses" und das Recht der katholischen Kirche, "ihre Angelegenheiten selbstständig zu ordnen und zu verwalten". Der Bestand theologischer Fakultäten, Bekenntnisschulen, Orden und Stiftungen wird garantiert. Gefordert wird aber auch ein Treueeid der Bischöfe gegenüber dem Reichspräsidenten und ein sonntägliches "Gebet für das Wohlergehen des Deutschen Reiches und Volkes".

Interesse der Kirche

Ausgangspunkt für die Verhandlungen waren die politischen Umbrüche des Ersten Weltkrieges. Die katholische Kirche versuchte in mehreren Ländern, ihr Verhältnis zum Staat vertraglich zu regeln. Als Menetekel stand die Situation in der Sowjetunion vor Augen: Dort setzte nach dem Abbruch der Kontakte 1925 die Verfolgung von Priestern durch die Kommunisten ein.

Umschwung 1993

In Deutschland war der Apostolische Nuntius Eugenio Pacelli - der spätere Papst Pius XII. - unterwegs und schloss Konkordate mit Bayern, Preußen und Baden. Auf Reichsebene fand er in der Weimarer Republik wenig Unterstützung. Das änderte sich mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten. Franz von Papen, Vizekanzler unter Adolf Hitler, gab bereits im April 1933 bekannt, dass er eine Einigung mit der Kirche anstrebe.

Sie möchten mehr über das Reichskonkordat erfahren? Dann klicken Sie einfach doppelt auf das Wort und danach in dem kleinen Popup-Fenster auf "Wikipedia". Probieren Sie‘s mal aus. Das geht übrigens auch mit allen anderen Begriffen.

Gegenleistung akzeptiert

Der Vatikan wollte damit vor allem die katholischen Priester und Verbände schützen. Als Gegenleistung akzeptierte er, dass diese sich nicht mehr politisch betätigen durften - eine von Hitlers Hauptforderungen. Die einflussreiche katholische Zentrumspartei, der von Papen angehörte, löste sich unter dem Druck der Nazis bereits vor dem Vertragsabschluss auf.

Prestigegewinn für die Nazis

Uneinig sind sich die Historiker darüber, ob der Vatikan das aufstrebende Nazi-Regime mit dem Vertrag anerkannte und damit zu seiner Aufwertung beitrug. Der Prestigegewinn für die Nazis, vor allem in der Außenpolitik, ist allerdings unbestritten.

Kalkül nicht aufgegangen

Der von der Kirche erhoffte Schutz blieb jedoch aus. Die Nazis ließen Priester und Bischöfe in den Folgejahren wegen vorgeschobener Devisen- und Sittlichkeitsvergehen verurteilen, verboten Jugendorganisationen, schlossen Bekenntnisschulen. Sie drängten die katholische Kirche "sukzessive auf ein Sakristeichristentum" zurück, urteilt der Bonner Theologe Christoph Kösters heute.

"Mit brennender Sorge"

Der Vatikan kündigte das Konkordat trotzdem nicht auf. Papst Pius XI. - Vorgänger von Eugenio Pacelli auf dem Heiligen Stuhl - beließ es 1937 bei einer Enzyklika "Mit brennender Sorge", in der er die Vertragsverletzungen anprangerte. "Innerkirchlich wuchsen dadurch die Spannungen im Episkopat über den richtigen Kurs gegenüber dem Regime", schreibt Kösters in seinem Aufsatz "Katholische Kirche im nationalsozialistischen Deutschland" (Kösters Text beginnt auf der ersten Seite der pdf-Datei, die Sie hier downloaden können, etwas weiter unten).

Der Bruch blieb aus

Allerdings führte dies nicht wie bei den Protestanten zum internen Bruch. Die evangelischen Pfarrer liefen nach der Machtergreifung mehrheitlich zu den gleichgeschalteten Deutschen Christen über. Nur eine Minderheit sammelte sich in der Bekennenden Kirche, deren Vordenker Dietrich Bonhoeffer wegen Widerstands gegen die Nazis hingerichtet wurde. "Eine katholische Widerstandsbewegung gab es nicht", konstatiert Kösters. Nach seinen Erkenntnissen verhielten sich die meisten Gläubigen gegenüber dem Staat als Ordnungsmacht loyal. Einzelne Bischöfe bezogen jedoch kritische Positionen und unterstützten Hilfsorganisationen für Verfolgte der Nazis.

Immer wieder Zweifel

Nach der Nazi-Diktatur wurde die Gültigkeit des Konkordats immer wieder in Zweifel gezogen. Der Streit entzündete sich meist am Religionsunterricht. 1957 erklärte das Bundesverfassungsgericht den Vertrag für gültig. Allerdings obliege die Verantwortung für die Bildung den Ländern, die damit auch Regelungen treffen könnten, die dem Konkordat widersprechen. Dies ist inzwischen gängige Praxis.

Kösters Aufsatz: "Katholische Kirche im nationalsozialistischen Deutschland" als PDF-Datei downloaden - einfach hier klicken!

Historiker verteidigt das Reichskonkordat

Anlässlich des 75. Jahrestags des Reichskonkordats hat der Bonner Geschichtswissenschaftler Karl-Josef Hummel die damaligen Verhandlungen des Vatikans mit den Nationalsozialisten verteidigt. Dass der bis heute gültige Vertrag für das Verhältnis von katholischer Kirche und Staat mit den Nazis geschlossen worden sei, ändere nichts an der Gültigkeit der Regelungen, urteilt der Zeithistoriker.

"Die Herkunft stört nicht und wird heute nicht mehr als genetische Last empfunden", sagt der Forschungsdirektor der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn. Das Reichskonkordat wurde am 20. Juli 1933 von Kardinal Eugenio Pacelli und dem deutschen Vizekanzler Franz von Papen unterzeichnet.

Ein Grundlagenvertrag

Das Konkordat sei ein Grundlagenvertrag, "der die Pflichten und Rechte beider Partner klarer regelt, als es die permanenten Verletzungen im Dritten Reich vermuten lassen". Hummel fügt hinzu: "Es garantiert die Freiheit des Bekenntnisses und die öffentliche Ausübung der katholischen Religion." Allerdings wurden etliche Regelungen inzwischen in Landesgesetze übernommen. Teilweise gab es auch Änderungen und Ergänzungen, etwa beim Religionsunterricht oder bei konfessionellen Schulen. "Ein neues Konkordat müsste sich damit auf ganz wenige Punkte beschränken", meint der Wissenschaftler.

"Kooperative Distanzierung"

"Im Unterschied zu Frankreich betont die Bundesrepublik nicht die Trennung von Staat und Kirche", erläutert Hummel. Der Staat habe viele Berührungspunkte mit der Kirche, besonders im Bereich der sozialen Dienste. Hier erkenne der Staat den Vorrang der kirchlichen Träger an und werde in einer Art "kooperativer Distanzierung" erst tätig, wenn die gesellschaftlichen Kräfte wie die Kirchen die Aufgaben nicht erfüllen können. "Ohne kirchliche Partner etwa ist der Bedarf an Kindergartenplätzen oder Krankenhausbetten nur schwer zu decken."

Reformen werden erschwert

Allerdings erschweren einige Regelungen nach Ansicht Hummels auch wichtige Reformen. Als besonders umkämpftes Beispiel in jüngster Zeit nennt er die Anpassung der katholischen Fakultäten an den staatlichen Universitäten an die deutlich gesunkene Zahl der Theologiestudenten, vor allem in Bayern. Laut Konkordat darf an den Fakultäten nicht gerüttelt werden.

"Sonst wäre es schlimmer geworden"

Der Historiker verteidigt die damaligen Verhandlungen des Vatikans mit den Nazis: "Ohne das Konkordat wären die Folgen für die Kirche viel schlimmer gewesen als sie ohnehin waren." Als Beispiele nennt er die Lage in den Gebieten, in denen im Dritten Reich das Reichskonkordat nicht galt wie in Österreich oder im Warthegau im besetzten Polen.

In absehbarer Zeit wird auch dieser Teil unserer Dokumentation fertiggestellt werden und die Kirche wird auch euch in einem etwas anderen Licht erscheinen, versprochen ....

Die Mörderschule der SS

Die kleine Stadt Dachau mit seinen 41.000 Einwohnern ist ein florierendes, schmuckes Städtchen vor den Toren Münchens. Im Rathaus ist man stolz auf die Wirtschaftskraft und die niedrige Arbeitslosigkeit. Wir haben eine sehr hohe Lebensqualität", sagt Oberbürgermeister Peter Bürgel, natürlich CSU. Aber der Name der Stadt bleibt weltweit auch verbunden mit der Erinnerung an die grauenvollen Verbrechen der Nationalsozialisten. Denn in Dachau errichteten die Nazis vor 75 Jahren ihr erstes großes und dauerhaft angelegtes Konzentrationslager. Bereits am 22. März 1933, nur wenige Wochen nach der Machteroberung durch Adolf Hitler, wurden hier die ersten Häftlinge eingesperrt.

Hier geht es zur Webseite des Konzentrationslagers Dachau

Ausbildungsstätte für Nazi-Schergen

Das Dachauer KZ wurde zum Modell für die vielen später errichteten Konzentrationslager. Als Ausbildungsstätte für die Nazi-Schergen wurde es, wie Historiker sagen, zur "Mörderschule der SS". Hier begann auch die Karriere des berüchtigten Rudolf Höß, des späteren Kommandanten im KZ Auschwitz. Erst am 29. April 1945, neun Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde das Dachauer KZ von US-amerikanischen Truppen befreit.

Aus Theorie wurde Praxis

"Die SS-Männer, die einige Jahre später den millionenfachen Mord mit Giftgas durchführten, lernten zuerst im Konzentrationslager Dachau, andersdenkende Menschen als minderwertig zu betrachten und sie kaltblütig zu ermorden. Die Umsetzung der nationalsozialistischen Theorien in blutige Realität nahm im Konzentrationslager Dachau ihren Anfang", heißt es in einem geschichtlichen Abriss des Historikers Wolfgang Benz und der Leiterin der Dachauer KZ-Gedenkstätte, Barbara Distel.

Verfahren wurden eingestellt

Die ersten Häftlinge in Dachau waren politische Gegner der Nazis: Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschafter. Später wurden hier auch evangelische und katholische Geistliche, Zeugen Jehovas, Juden, Roma und Sinti sowie Homosexuelle inhaftiert. Nach Beginn des Krieges kamen Widerstandskämpfer aus anderen Ländern und Kriegsgefangene dazu. Schon drei Wochen nach seiner Errichtung wurden im Dachauer KZ die ersten Häftlinge ermordet. Im Juni 1933 nahm ein Münchner Staatsanwalt zwar noch Ermittlungen wegen Häftlingserschießungen auf, doch alle Verfahren wurden nach wenigen Monaten eingestellt.

Zahl der Toten nicht mehr feststellbar

Wie viele Menschen im Dachauer KZ in den zwölf Jahren von 1933 bis 1945 ums Leben kamen, lässt sich nicht mehr feststellen. Knapp 32.000 Todesfälle sind in den Lagerunterlagen festgehalten. Aber viele Einzelexekutionen und die Erschießung tausender russischer Kriegsgefangener blieben unerfasst. Die hygienischen Bedingungen und die medizinische Versorgung im Dachauer Lager waren katastrophal. Nach dem Ausbruch einer Fleckfieber-Epidemie erlagen allein im Januar 1945 rund 3000 Häftlinge der Krankheit.

Deportation in die Gaskammer

Hunderte von Gefangenen starben bei Malaria-Versuchen oder anderen medizinischen Experimenten in Dachau. So wurde manchen Häftlingen Eiter in den Körper gespritzt, um die Wirkung von Arzneimitteln zu testen. Mehrere tausend kranke oder behinderte Häftlinge wurden 1941/42 von Dachau ins Schloss Hartheim bei Linz - einer ehemaligen Anstalt für Geisteskranke - gebracht und dort mit Giftgas ermordet. Die Angehörigen erhielten eine Nachricht, auf der als Todesursache Herz- oder Kreislaufversagen angegeben war.

Größter Lagerkomplex

Die arbeitsfähigen Häftlinge wurden zunächst im Straßenbau oder in Kiesgruben als Arbeitssklaven eingesetzt, nach Kriegsbeginn vor allem in der Rüstungsindustrie - so in einem BMW-Werk zur Herstellung von Flugzeugmotoren in München-Allach. Aus den regional verteilten Arbeitskommandos entstand ein System von Außenlagern. Das KZ Dachau war mit bis zu 169 Außenkommandos der größte Lagerkomplex überhaupt.

Todesmarsch vor dem Ende

Im April 1945 wollte die SS das KZ wegen der vorrückenden US-Armee evakuieren. Bei dem Todesmarsch von 7000 Gefangenen, die als erste in Richtung Süden geführt wurden, kamen nochmals Hunderte ums Leben. Sie wurden erschossen, sobald sie nicht mehr weiterkonnten, oder starben an Hunger, Kälte oder Erschöpfung. Am 29. April 1945 wurde das KZ Dachau als eines der letzten Konzentrationslager von Einheiten der 42. US-Infanteriedivision befreit. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich rund 32.000 Häftlinge aus 31 Nationen in den überfüllten Baracken und noch einmal die gleiche Zahl in den Außenlagern. Das Sterben hatte mit der Befreiung aber noch kein Ende: Allein im Mai 1945 erlagen mehr als 2000 befreite Gefangene den Folgen ihrer Haft.

Ob der Vatikan auch das in seinem "Grundlagenvertrag" berücksichtigt hatte? Was für eine Rolle spielte der Vatikan überhaupt in dieser Schreckenszeit?











Quelle: "Format"