Leidens- und Verfolgungsgeschichten jenischer Leute - auch ohne die Nazis! 

Hier möchten wir die z.T. ja seit Jahrhunderten andauernden Leidenswege der jenischen Menschen aufzeigen, und zwar vor, während und auch nach dem Dritten Reich und dem dort versuchten grauenvollen Genozid durch die Nationalsozialisten an unserem Volk! Denn die Diskriminierungen, die Kindeswegnahmen und die versuchte Zwangsassimillierungen dauern bis heute noch an!

Hier einige der Leidens- und Verfolgungswege der jenischen Menschen Europa`s

Die Schweizer Fahrenden leben seit Jahrhunderten ohne festen Wohnsitz in der Schweiz – stets ein wenig auf Kriegsfuss mit der sesshaften Bevölkerung und deren Behörden1926 gründete die Pro Juventute die Aktion «Kinder der Landstrasse», um Kinder der Jenischen zu entführen und in die sesshafte zu Welt zwingen!

Nachdem die so genannte „Aktion T4", in deren Rahmen die als „lebensunwert" erachteten Patienten in Gaskammern ermordet wurden, 1941 abgebrochen worden war, hatte in Irsee und anderen Anstalten die sogenannte „wilde Euthanasie" begonnen.

Unter anderem hatte man eine „Entzugskost" eingeführt und viele dieser als  Patienten getarnten Inhaftierten Menschen systematisch verhungern lassen. Der angeblicher Weise „gemeinschaftsunfähige" jenische Junge Ernst Lossa war daraufhin in eine der gut gefüllten Vorratskammern eingebrochen und hatte die gestohlenen Lebensmittel an die Hungernden dort verteilt.  Er war Kind "fahrender Restauratoren", jenischer Zigeuner wie man sie damals nannte!

Während der Nazi-Diktatur im nationalsozialistisch besetzten Europa wurden auch unzählige JENISCHE wegen Ihrer reisenden, JENISCHEN Herkunft ermordet! Als "Asoziale", wegen Ihrem Zigeunerischen Blutanteil oder auch als Zigeunermischlinge und jenische Zigeuner wurden Sie  in absolut unmenschliche Konzentrations- und Todeslager der NS-Verbrecher deportiert!



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