Von den Jenischen! Mit den Jenischen! Aber eben nicht nur für die Jenischen!

Jenische Post - die jenische Internetzeitung von J/B/i/D e.V. und U/J/M/E e.V.


 

Bleiben Sie auf dem Laufenden unserer aktuellen Informationen mit unserem newsfeed

 


J/B/i/D >>>> JENISCHER BUND IN DEUTSCHLAND UND EUROPA <<<< J/B/i/D


Robert Domes erhielt die Bundesverdienstmedaille des B/J/D im J/B/i/D

Am 15. Mai 2009 fand in der Festhalle in Fichtenau-Matzenbach eine Lesung mit Robert Domes, dem Autor des Buchs über den jenischen Jungen Ernst Lossa statt welcher wie so viele andere jenische Kinder und Jugendliche ja auch im Rahmen der NS-Euthanasie grausam ermordet wurde ...

Der J/B/i/D e.V. unterstützte diese sehr vorbildliche Initiative von Jakob Kronenwetter, einem Jenischen aus Fichtenau welcher selbst schon 2 Bücher veröffentlicht hatte ...

Hier könnt Ihr bald auch das Video von der Lesung und den Verleihungen der silbernen Bundesehrennadel sowie der Bundesverdienstmedaille herunterladen bzw. anschauen.

Es waren auch viele Vertreter aus der örtlichen Politik und Presse eingeladen  - so  konnten wir dort dann auch einen angemessenen Rahmen für die ja doch auch schon etwas überfällige Verleihung der Bundesverdienstmedaille an Robert Domes schaffen. Wir konnten zugleich auch noch sicherstellen, dass ein solch doch ehrenhaftes Engagement jenischer vor Ort wie das des Jakob Kronenwetter gerade auch von jenischer Seite entsprechend gewürdigt wird ....

Wir hoffen bald das Video zur Veranstaltung hier einbauen zu können, damit ihr auch in Wort, Bild und Ton dabei sein könnt ...

Hier können Sie derweil schon einmal die offizielle Laudatio zu Ehren von Robert Domes, gehalten von Venanz Nobel am 15. Mai 2009 in Fichtenau-Matzenbach, auch als Datei im PDF Format herunterladen ...

Schade das wir Jenische nicht überall so Willkommen sind wie in Fichtenau!

Selbst die Wirren der Nazi-Schreckenszeit während welcher man Jenische als Zigeuner;  Zigeunermischlinge oder Asoziale und gegen Ende 1942 / Anfang 1943 auch ganz offen und nur noch wegen ihrer jenischen Zigeuner-Herkunft in den Konzentrationslagern der Naziverbrecher schlicht und ergreifend ausrotten wollte, konnten die Jenischen und ihre Geschichte in Fichtenau nicht auslöschen – und das ist auch gut so!  

Und es ist auch gut, dass es den Jenischen nicht nur in Fichtenau gelungen ist, sich IHRE jenische Identität, Kultur und Lebensart zu bewahren und so die jenischen Traditionen und Gebräuche vor Ort am Leben zu erhalten!

Dies ist auch eines der vorrangigsten Ziele unseres Verbandes denn leider sind  Diskriminierungen jenischer in den alltäglichsten Angelegenheiten bis heute noch an der Tagesordnung und zwar nicht nur irgendwo im Ausland, nein, auch hier bei uns direkt vor unserer Tür, hier bei uns in Deutschland.

Deshalb ist es auch ein sehr wichtiges Anliegen unseres Verbandes solche Arbeiten wie diese vom Jakob Kronenwetter zu unterstützen und ein solches Engagement entsprechend zu ehren ..

 

Deshalb wurde Herrn Jakob Kronenwetter für seine Verdienste um die Wahrung, die Förderung und den Erhalt der jenischen Kultur vor Ort in Fichtenau die silberne Bundesehrennadel d. J/B/i/D eV. verrliehen.

Wir bedanken uns auch noch einmal ausdrücklich bei der Gemeinde Fichtenau, insbesondere auch noch einmal bei deren Bürgermeister Herrn PIOTTL für die freundliche Unterstützung vor Ort in Fichtenau!
Fichtenau und seine Jenischen - Gemeinsam mit Ihrer Gemeinde ein sehr schönes Beispiel dafür das es eben doch auch anders geht!

 

Wir gratulieren allen Preisträgern und bedanken uns für deren Engagement ...

 


J/B/i/D >>>> JENISCHER BUND IN DEUTSCHLAND UND EUROPA <<<< J/B/i/D


Warum stehen alle Bauarbeiten am geplanten Mahnmal schon seit Monaten still!?

Vor ziemlich genau einem Jahr waren die Vetreter des J/B/i/D e.V. gemeinsam mit den Vertretern der S A D eV. und dem Zentralrat der Sinti und Roma e. V. zu Gesprächen im Bundesrat um dort mit dem damaligen SPD-Vorsitzenden Kurt Beck sowie dem damals amtierenden Präsidenten des Bundesrats,  Ole von Beust, Kulturminister Neumann einen Kompromiss zu finden ...

 


 

 

So sieht das Gelände nun noch immer aus denn nachdem die Bauarbeiten den Sommer über am Laufen waren wurde plötzlich ganz mit den arbeiten aufgehört - und erst beim offiziellen Baubeginn am 19. Dezember 08 wurde erläutert warum dem so war.


Robert Dormes: Lesung am 03.12.2008 in der Stadtbücherei in Singen!

Wie uns vom Autor mitgeteilt wurde findet am Mittwoch, dem 10.12.08 ab 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Singen eine Lesung  von Robert Dormes aus dem Roman "NEBEL IM AUGUST - die Lebensgeschichte von Ernst Lossa" statt!

Hierzu sind vom Autor alle Jenischen / Interessierten herzlich eingeladen!

Es handelt von einem jenischen Jungen welcher im Dritten Reich in Erziehungheimen der Euthanasie zugeführt und ermordet wird. Eine WAHRE Geschichte übrigens welche sehr aufwendig recherchiert und erzählt wird! 

Wir weisen ausdrücklicher Weise daraufhin das es sich um KEINE Veranstaltung des J/B/i/D e.V. handelt! Wir wissen auch nicht ob Eintritt erhoben wird oder nicht.

Der Autor liest in Singen auf Einladung der dortigen VHS in der Singener Stadtbücherei aus seinem Werk "Nebel im August", wir veröffentlichen diesen Termin nur auf Bitte des Autors und können allen welche tatsächlich die Möglichkeit haben an dieser Lesung dort auch teilzunehmen nur empfehlen diese Gelegenheit auch wirklich zu nutzen. 

Da wir selbst eigentlich keine Mitglieder aus dem Raum Singen / Konstanz haben und es doch in der Tat  ein wirklich sehr weiter Weg für die meisten unserer Mitglieder wäre  um dort teilzunehmen zu können haben wir diesen Termin auch unseren Freunden vom Verein der Jenischen in Singen mitgeteilt und hoffen das aus den Reihen von deren Mitgliedern einige Leute dort teilnehmen ...

Dieses Werk stellt die Leidensgeschichte jenischer Jugendlicher im Dritten Reich nur allzu treffend dar!

Deshalb kommen wir der Bitte um Veröffentlichung dieses Termins auch sehr gerne nach und können allen Interessierten mit bestem Gewissen empfehlen sich dieses Buch auch anzueignen!Infos per eMail unter:

robert.domes@t-online.de oder auf der Off. Webseite des Autors: www.robertdomes.com bzw. www.vhs-konstanz-singen.de


Die Drogen und unsere Jugendlichen ...

Ich komme nun auf ein Thema zu sprechen das wohl die wenigsten gerne hören werden, aber wenn ein Verband in einem einzigen Jahr mehr als 800 Anfragen von Leuten erhält die um Hilfestellung für Ihre Familienmitglieder, meistens zwischen 14 und 20 Jahre alt, bitten da diese aufgrund ihres "nicht vorhandenen" Drogen-Problems entweder kurz vor dem Doofes oder auch schon darin sitzen müssen wir uns einfach mit dieser Thematik befassen.

Viele von uns waren in jungen Jahren keine Engel und der Eine oder Andere wird wohl das Eine oder Andere "Mittelchen" auch ausprobiert haben. Gott sei Dank haben die meisten noich rechtzeitig den Absprung geschafft, aber viele von Ihnen auch nicht. Und wir müssen in den letzten beiden Jahren einen enormen Anstieg solcher Fälle registrieren. Schade ist nur das viele Eltern erst dann reagieren wenn es schon viel zu spät ist und die Galme abhängig oder derart in der Scene etabliert sind das man sie nur sehr schwer wieder heraus bekommt.

Leute, Drogen sind kein Problem das nur die "Anderen" betrifft!

Immer mehr unserer Kinder fallen in die Hände skrupeloser Kreise die vom Leid der Galme leben, und das nicht schlecht! Nachdem es ja kein Geheimniss ist das viele unserer Leute in den "sozialen Brennpunkten" der größeren Städte leben müssen weil von Hartz IV einfach nichts besseres zu bezahlen ist bleibt es auch nicht aus das diese dort auch mit solchen Kreisen in Kontakt kommen. Aber selbst auf dem Land und in scheinbar "sicheren" Schulen, bzw. Kreisen kommen immer mehr an Drogendelikte ans Tageslicht und Schulen und Jugendämter schlagen seit langem Alarm! Sobald Ihr merkt das euer Kind sich verändert oder in der Schule nachlässt müsst ihr reagieren und euch auch dieser unangenehmen Thematik widmen!

Schaut euch den Freundeskreis eurer Galme ruhig mal etwas genauer an und seht auch bei euren Galmen selbst öfter mal genauer hin - denn gerade um deren Wohl geht es euch doch! Viele denken "mein Kind nicht" oder "das kann uns doch nicht passieren" und werden aus heiterem Himmel eines besseren belehrt wenn um halbsechs morgens die Kliste mit dem Durchsuchungsbefehl wegen "Verdacht auf Verstoss gegen das BtMG" vor der Tür stehen und Sturmklingeln! Keines der Elternteile die sich an uns gewandt haben hätten es auch nur im Traum für möglich gehalten das IHR Kind was mit Drogen zu tun hätte, aber davor sind weder eure Galme gefeit nur weil sie Jenische, Sinte oder Rom sind noch ihr wenn es mal soweit kommt!

Wichtig ist vor allem:

Redet mit den Kindern über das Thema und klärt sie auf was Drogen anrichten können! Wenn ihr merkt das etwas nicht stimmt nicht aus Scham stillschweigen bewahren und das Problem ignorieren, auch nicht mit Gewalt oder Terror gegen das Kind reagieren denn dann verliert ihr jeden Einfluss auf dieses! Nehmt es an die Hand und sucht Hilfe bei der Drogenberatung oder einer privaten Einrichtung dieser Art. Alleine schafft ihr das nur in den allerwenigsten Fällen! Gerne vermitteln wir euch solche in eurer Nähe, wir werden weder nach eurem Namen fragen noch diesen weitergeben wenn ihr ihn nennen wollt.

Aber ihr müsst den Kindern so früh wie nur möglich zur Seite stehen, mit Schlägen oder Strenge treibt ihr sie nur noch weiter weg von euch und noch mehr in die Fänge dieses Teufelszeugs! Nur wenn euch eure Galme vertrauen könnt ihr was bewirken und wenn sie ein Drogenproblem haben kann das auch nicht von heute auf morgen gelöst werden. Dazu braucht es fachmännische Hilfe und Anleitung. Die unzähligen Fälle 2007/2008 zeigen das dieses Problem uns alle etwas angeht und wirklich ernst genommen werden muss!

Solltet ihr Hilfe brauchen stehen wir gerne zur Verfügung und helfen euch fachmännischen Rat und Beistand zu erhalten, wartet nicht auf die Kliste oder das Gericht bis ihr eingreift denn dann ist es meistens schon zu spät!

In diesem Zusammenhang möchte Ich euch auch ein Projekt ans Herz legen das Ich auch persönlich nach besten Kräften unterstützen werde:

"Little Lion & The Cross"- "Der kleine Löwe & Das Kreuz"

Ein Buch eines Sintos der selbst jahrelang an der Nadel hing und nun seit 10 Jahren Drogenfrei lebt - Mit Gottes Hilfe! Dieses Buch soll nun verfilmt werden und dazu braucht er jede Menge Unterstützung! Helft bitte alle mit denn das ist wirklich mal ein Projekt das auch den Kern der Sache trifft ....


Was steht nun im September `2008 nach der Sommerpause an?
Gespräch mit Minister Tiefensee im Bundes-Verkehrsministerium ..

Am 02. Juli 2008 fand in Berlin nun das Treffen zwischen dem  General-Sekretär des J/B/i/D e.V., Hrn.Timo Adam Wagner  und dem amt. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Berlin statt. Dieser wurde übrigens  lt. seiner eigenen Aussage erstmals darüber informiert dass es im Bereich der Bundesweit fehlenden Landfahrer-Stellplätze und den nicht nur uns JENISCHEN immer wieder verwehrten Zugang zu Campingplätzen überhaupt Regelungsbedarf gäbe ... 

Anscheinend ging man dort davon aus das es diesbezüglich gar keine Probleme und damit dann auch keinerlei "Regelungsbedarf" gäbe!

Ja hat man denn bisher allen (!?) Protesten der anderen Verbände gegenüber die Augen und Ohren verschlossen gehalten?  

Wir waren doch sicher nicht der einzige Verband der sich in dieser Hinsicht engagiert und protestiert hat, oder etwa doch?

Nun wurde er von uns offiziell informiert und kann auch die Kenntnis von diesem Problem nicht mehr abstreiten!  Lt. unserer Rechtsabteilung ist hier auch gerade das Bundes-Verkehrsministerium als die weisungsbefugte und ja oberste Dienststelle in der BRD gefragt Abhilfe zu schaffen! 

 

 

 

Wir haben ihm klargemacht, dass die hohen Standgebühren auf den zwar in der Tat oft vorhandenen kommunalen Campingplätzen viel zu teuer sind und wenn man überhaupt drauf darf dann eine entsprechend erhebliche finanzielle Belastung darstellen.

 

Hier sollte zumindest zeitlich begrenzt verbilligte Standmöglichkeiten, zumindest zum halben Preis  geschaffen werden wenn im örtlichen Landkreis eben kein kostenloser Landfahrer-Standplatz vorhanden ist, bzw. zeitnah geschaffen

Es wurde auch auf die entsprechende Regelung verwiesen, die besagt das es zumindest in jedem Landkreis einen Stellplatz für Landfahrer geben muss!

Und dass man dies auch tatsächlich und flächendeckend, am besten nach dem Vorbild Berlin (hier wurde das Problem vorbildlich gelöst) umsetzen sollte ....

Wenn sich die Obrigkeit schon in dieser doch recht traurigen Art und Weise der eigenen Verantwortung entzieht in dem Sie unsere Leute auf die immer öfter doch sehr teuren Campingplätze verweist müssen diese auch bezahlbar sein und den „Reisenden“ Ihr Auskommen ermöglichen in dem diesen dort zumindest ein Teil der dortigen Nutzfläche, zeitlich begrenzt, zu verbilligten Konditionen zur Verfügung gestellt wird. Das dies dann nicht auf Jahresplätze, bzw. den ganzen Platz anzuwenden ist ist ja klar!

Man wird nun prüfen inwieweit man hier tatsächlich zuständig sei und unser Anliegen gegeben falls - mit Anweisung um sofortige Abhilfe -  an die dann evtl. dort zuständigen Stellen in den Ländern weiterleiten da ja eine solche Verwehrung des Zugangs für uns "Reisende" zu den Campingplätzen aufgrund irgendeiner evtl. ethnischen Abstammung von vorneherein ja schon nicht zulässig sei und unsere Anliegen durchaus auch verständlich seien.

Weiter wurde auch auf die Nichtberücksichtigung unserer jenischen Holocaust-Opfer bei der offiziellen Gedenkveranstaltung im Ostbahnhof dieses Jahres hingewiesen, denn auch hier hatten wir ja damals auch lautstarken Protest eingelegt. Man hat uns nun versichert das zukünftig tatsächlich alle Holocaust-Opfergruppen gleichermaßen  berücksichtigt werden und auch die Bahn wurde bereits entsprechend informiert!

Auch hier trägt der Staat die Verantwortung gegenüber allen Holocaust -Opfergruppen und es kann, darf und gibt keine Opfer der 1. und 2. Klasse (Zitat: Minister Tiefensee)!  Nun werden wir ja sehen was Herr Tiefensee sein Wort wert ist und ob er hält was er uns zugesagt hat. Wir werden Ihn auf jeden Fall gerne daran erinnern und bleiben dran, versprochen …

Bundes-Sekretariat

Aktuelles Voting zum Thema
eigene "Landfahrer-Stellplätze"
contra zeitlich begrenzt (auf etwa 1 Woche)
verbilligter Zugang auf vorhandene Cämpingplätze,
was wäre euch denn lieber !?

Hier seid IHR gefragt denn euch und vor allem eure Interessen wollen wir ja gegenüber der deutschen Obrigkeit vertreten ... 

"Landfahrer-Stellplätze" contra verbilligter Zugang zu Campingplätzen!?

Eigentlich gibt es ja seit Ende 1953 eine Bundesverordnung die jeden Landkreis in der BRD verpflichtet zumindest einen "Landfahrer-Stellplatz", also einen Platz auf welchem Angehörige des "Fahrenden Volkes", bzw. Leute die ein "reisendes" Gewerbe ausüben für etwa 6-8 Tage stehen bleiben können.

Wir alle wissen, dass dies in der Regel aber fast nirgendwo so der Fall ist. Nur einige wenige "Landfahrerplätze" gibt es wirklich und die sind meistens derart verdreckt und verufen das man da gar nicht mehr hin will. Viele Komunen berufen sich auf Nachfrage auch immer wieder auf entsprechende Landesgesetze die "wildes Campen" untersagen würden und verweisen auf die flächendeckend vorhandenen Campingplätze.

Aber wer regelmäßig auf der Reise ist, weiss dass man da oftmals nicht drauf darf, sobald die Pächter merken "was" man ist, sind die Plätze alle belegt, selbst wenn offensichtlich der halbe Platz leersteht. Wir haben in den letzten Jahren unzählige Eingaben an das Bundesministerium für Verkehr, die Komunen und Betreiber solcher Campingplätze gemacht und gegen diese Missstände protestiert.

Nun hat man uns im Bundesministerium für Verkehr empfangen und will mit uns versuchen eine Lösung zu finden. Um euch aber auch entsprechend zu vertreten haben wir hier eine Frage an euch:

Wollt Ihr eigene Landfahrerplätze mit Sanitäranlagen usw. auf welche dann nur "unsere" Leute, also alle "reisenden" Völker, draufdürfen und wo man nur die Kosten für Strom/Wasser usw. übernehmen muss?

Hier kann man dann auch das beliebte Lagerfeuer usw. haben, muss aber in der Regel auch auf die vielen gewöhnten Annehmlichkeiten wie Strom, Wasser, oder Kober/Kiosk usw. verzichten und steht meist irgendwo im Abseits.

Oder wäre es euch lieber wenn die Betreiber von "normalen" Campingplätzen verpflichtet werden "Reisende" zu vergünstigten Preisen für mindestens eine Woche auf Ihrem Platz aufzunehmen?

Hier wären die Vorteile das meistens ein Kober, ein Kiosk, Wasser, Strom und Sanitäre Anlagen am Platz vorhanden wären und man gut geschützt steh und so keinen Bungscher um die im Hänger gebliebenen haben muss.

Nachdem wir vor dem ersten Termin schon unsere Mitglieder und die User unserer Foren, sowie die der anderen jenischen Foren zum Abstimmen eingeladen haben wollen wir hier nun allen unseren jenischen und "reisenden" Besuchern ebenfalls noch bis zum Ende der Sommerpausedie Möglichkeit geben Ihre Meinung kundzutun. 

Denn nach der Sommerpause wird es weitergehen und wir wollen schon wissen was euch am liebsten wäre, auch wenn Ihr keine jenische sondern Angehörige anderer "reisender" Völker seid denn diese Plätze stehe ja dann auch euch zur Verfügung ...

Stimmt ab denn hier ist vor allem auch eure Meinung gefragt:

Was ist euch lieber, bundesweit flächendeckend ausgewiesene "Landfahrerplätze" die nur den "Reisenden" zur Verfügung stehen oder zeitlich begrenzt verbilligte Standmöglichkeiten auf den vorhandenen Campingplätzen!? Hier seid Ihr und eure Meinung gefragt.

22 abgegebene Stimmen

Post vom Wagner, erstes Halbjahr 2008 .....

Wir immer kurz vor der Sommer- oder Winterpause der Politik hier eine kurze Einschätzung unserer aktuellen Situation, wie immer vom Bundes-Sekretariat des J/B/i/D e.V. und wie immer vertreten durch den Vors. General-Sekretär, Timo A. Wagner, der hier mal kurz über das Erreichte im letzten halben Jahr informiert ..

Der J/B/i/D e.V. zur aktuellen Situation der Jenischen in der BRD vor der Sommerpause ...

Nachdem wir bereits sehr oft andere Erfahrungen machen mussten, stellen wir angenehm überrascht fest, dass endlich ein Umdenken unter den politischen Entscheidungsträgern eingesetzt hats denn immer öfter erleben wir, dass sich wirklich was tut! Abgesehen von der Berücksichtigung unserer Opfer auf dem Mahnmal, bei der Gedenkveranstaltung im Bundesrat und Bundestag sowie den immer wieder eingehenden Einladungen in die Ministerien oder das Bundeskanzleramt, kommen auch immer mehr andere staatliche, wissenschaftliche und Gesellschaftliche Institutionen auf uns zu – kurzum:

... "Man nimmt uns als Minderheitenvolk immer mehr wahr, und die meisten der neuen "Wahrnehmer" verstehen gar nicht warum man uns solange jegliche Anerkennung verwehrt hat" ....

Ebenso stellen wir fest, dass viele auch von den immer wieder auftretenden Anfeindungen gegen uns Seitens der Sinti`s in der Öffentlichkeit, im Web, gegenüber Behörden und Institutionen usw. empört Kenntnis genommen hatten und nicht zuletzt auch gerade derentwegen uns Ihre Unterstützung zuteil werden lassen denn man kann nicht auf der einen Seite alles und jeden als Diskriminierenden hinstellen der nicht das sagt was gewisse Verbandsfunktionäre hören wollen, bzw. dessen selbstzuerkannten Alleinvertretungsanspruch  in Frage stellen, selbst aber gegenüber anderen Volks- und Opfergruppen in derart diskriminierender und herabwürdigender Art und Weise von gar nicht existenten „Unterkulturen, bzw. Untergruppen“ sprechen und das Leid der eigenen Opfer über das der anderen stellen und damit Opfer der 1., der 2. Oder der 3. Klasse schaffen zu wollen.

Man hat sich damit wohl selbst mehr geschadet als uns denn wir werden uns auf dieses Niveau nicht herablassen, das haben wir ja auch beim Mahnmals-Streit gezeigt denn dort hätten wir ja bereits bei den Gesprächen im Bundesrat  in Berlin  für unsere Opfer alles erreicht gehabt. Aber wir hätten uns damit dann gegenüber den anderen Opfergruppen genauso schuldig gemacht wie diejenigen die unseren Opfern die Berücksichtigung verwehren wollten und das war mit uns nicht zu machen. Wir bestanden daher damals dann gemeinsam mit der SAD e.V. auch darauf dass alle Opfergruppen namentlich benannt wurden.

Zwar mussten dafür auch wir wieder ein paar kleinere Abstriche machen aber das liegt nun mal in der Natur eines jeden Kompromisses was immer Abstriche für alle Beteiligten bedeutet. Zwar mussten wir in der Folge dann wieder etwas über „Solidarität“ unter den „Reisenden“ Völkern lernen aber trotz allem war und ist unsere Entscheidung die einzig Richtige gewesen denn wenn wir uns nur dafür das unsere Opfer einmal mehr benannt würden an den Opfern der anderen Opfer schuldig hätten machen müssen wären wir doch auch nicht anderes als diejenigen die sich an den unseren hatten schuldig gemacht!

Nach der Sommerpause werden wir auf Wirken der SPD-Fraktion im Bundestag dann im Bundes-Innenministerium mit den Vertretern der großen Koalition zusammentreffen um nun endlich auch dieses für uns so wichtigeThema anzugehen. In diesem Zusammen-hang möchte Ich an dieser Stelle auch insbesondere Herrn Dr. Struck (MdB), Herrn Dr. Maik Reichelt (MdB) und Frau Schaeffer,  SPD-Fraktion i. Deutschen Bundestag unseren ausdrücklichen Dank für Ihr vorbildliches Engagement aussprechen, es wäre schön wenn sich alle deutschen Politiker derart demokratisch dem Recht verpflichtet fühlen würden.

Nachdem nun auch wissenschaftliche Gutachten des IZG München und Innsbruck unsere Forderungen zustimmen wird sich auch die auf den Ansichten der NS-Schergen wie z.B.  Dr, Ritter, Arnold, Justin usw. basierende Diskriminierung unseres Volkes durch das BMI um Dr. Rhein herum nicht mehr lange halten können, genausowenig die Ansichten des LINKEN Prof. Bisky der meint die Zustimmung anderer Volksgruppen für unsere Anerkennung einholen zu müssen.

So kann man sich natürlich auch vor der Verantwortung drücken, Herr Bisky und wenn man das auch noch gegenüber einem Journalisten ind erart billiger Art und Weise tun will sagt das meiner Meinung nach so einiges über das Verantwortungsbewusstsein Ihrer Partei gegenüber einer Holocaustopfergruppe aus, schade! Aber wir werden dieses Jahr noch einiges bewirken und es wird sich auch noch einiges in dieser Hinsicht tun denn im nächsten Jahr sind auch Bundestagswahlen und da will sich wohl keine Partei die Schuld an unserer andauernden Diskriminierung und der viel zu lange praktizierten Ignoranz gegenüber unseren unzähligen Opfern anhängen lassen und das kommt wiederum uns zugute denn wir sind nicht mehr die stille Minderheit die sich versteckt, nein, wir sind da und sagen ganz laut und klar was Sache ist ...

Mal sehen was wir da dann so alles bewirken können, wir werden auf jeden Fall unser bestes geben und hoffen von euch jede Menge Unterstützung zu erhalten denn für unser aller Kinder kämpfen wir ja diesen Kampf damit es wenigstens etwas leichter haben als wir und keine Angst vor Diskriminierung mehr haben müssen wenn sie sagen WAS oder WER sie sind!

Aber das schaffen wir nur alle gemeinsam und deshalb rufen wir alle auf:

Helft und mit eurer Mitgliedschaft denn nur gemeinsam sind wir stark

U. Bossi: "Es ist leichter Ratten als Zigeuner auszurotten!"

In Italien brennen seit Wochen die Baracken der "Zigeuner" und der Staat unterstützt diese skrupellose Form des ganz offen ausgeführten "Antiziganismus" ...

Es sei leider, so dieser Rassist weiter, »leichter, Ratten zu vernichten, als Zigeuner auszurotten«. Zum politischen Leitbild dieses Ministers der neuen Berlusconi-Regierung gehört die faschistische Blut- und Bodenideologie. Im Jargon, der unter Mussolini von 1938 üblich war, diffamierte er Einwanderer, Homosexuelle und Süditaliener; diese sollten sich »zu den Kamelen in der Wüste« aufmachen oder im Dschungel »mit den Affen tanzen«. Berlusconi und Bossi planen, das Schengener Abkommen außer Kraft zu setzen und wieder Paßkontrollen einzuführen.

Auch Hitler hat mit der Vertreibung der Zigeuner begonnen ...

Seine Anhänger empfingen schon früher in Mailand den Fußballclub von Neapel mit Spruchbändern wie »Was Hitler mit den Juden gemacht hat, wäre auch das Richtige für Napoli«. 200 Städte und Gemeinden werden von dieser Rassistenpartei regiert. Ihr Bürgermeister in Verona, Der notorisch fremdenfeindliche Lega-Minister Roberto Calderoni forderte, die Marine solle das Feuer auf Flüchtlingsboote eröffnenAuch Hitler hat mit der Vertreibung der Zigeuner begonnen«, schrieb die Liberazione und warnte vor einer Rückkehr der Rassengesetze, wie sie 1938 von Mussolini eingeführt wurden. Denn in der Tat sehen die Dekrete Berlusconis und Bossis wieder den »Begriff der Rasse« und die Nominierung eines »Kommissars für Roma« vor! Flavio Tossi, bereits wegen "Aufstachelung zum Fremdenhaß" verurteilt, will mit der Trennung von Italienern und Ausländern in Bussen Apartheid-Praktiken einführen. Berlusconi will Italien noch schärfer gegen alle Migranten, vor allem Zigeuner und Moslems abschotten;

Zigeuner & illegale Einwanderer in Gefangenenlager sperren!

Das betrifft 650000 Menschen, die sich teilweise schon seit Jahrzehnten mit Wissen der Behörden in Italien aufhalten und oft auch Arbeitsverhältnisse der niedrigsten Stufen haben. In Rom und Neapel wurden in der Nacht zum vergangenen Donnerstag von der Polizei Roma-Lager gestürmt, in neun Regionen und 15 Provinzen neben Roma und Sinti Marokkaner, Albaner, Griechen und Chinesen gejagt, über 400 festgenommen, wobei dann 118 in Abschiebehaft genommen, 53 sofort an die Grenze eskortiert und ausgewiesen wurden. Die Menschen, unter ihnen zahlreiche Kinder, wurden aus den Betten gerissen und abgeführt. Die Europa-Abgeordnete Victoria Mohacsi, selbst eine Roma ungarischer Abstammung, besuchte die Lager in Rom und Neapel und berichtete von »einer entsetzlichen, grauenvollen Situation«

Offizieller Aufruf des Bundesverbandes des J/B/i/D e.V.!:

Der J/B/i/D e.V. protestierte nun auf das heftigste und fordert Italien auf die Völker- und Menschenrechte der Roma und allen anderen vom italienischen Volk und seinem rechten "Rechts-Staat" in verächtlichster Weise öffentlich als "Zigeunerpack" verpönten Volksgruppen, welche in Italien ja sowieso schon in den amrseligen Baracken-Ghettos dahinvegetieren müssen, endlich  zu respektieren und diesem rassistischen Treiben umgehend ein Ende zu setzen!

Helft mit und unterstützt unseren Protest denn heute sind es die Roma die unter dieser menschenverachtenden Form des staatlich unterstützten Antiziganismus leiden - Aber wen trifft es als nächstes!?? Heute sind es die Roma welche den Italienischen Faschisten ein Dorn im Auge sind, wer ist es morgen!? Vielleicht die etwa 10 000 - 15 000 Jenische welche in Norditalinen leben? Oder die Sinte?

Wir haben im Rahmen des Bundesverbandes des J/B/i/D e.V. bereits Schreiben an unsere Regierung und an die Italienische Botschaft gesandt um, gegen dieses rassistische Treiben zu protestieren, und genau dazu rufen wir hiermit alle anderen "reisenden" und Ihre Organisationen auch auf!

Protest an das "Auswärtige Amt der BR Deutschland":

Schreibt an das Aussenministerium der BRD und fordert Steinmeier auf hier alles in seiner Macht stehende zu tun um diesem Treiben ein Ende zu setzen!

RECHTS auf das Logo des Auswärtigen Amtes klicken und das Kontaktformular nutzen um zu protestieren ...

Schreibt den Botschafter Italiens in Berlin an und bringt auch diesem gegenüber euren Protest gegen dieses Verhalten zum Ausdruck - für solch einen Rassismuss kann und darf es im vereinten Europa des 21. Jahrhunderts einfach keinen Platz mehr geben!

Protest an die Italienische Botschaft in Berlin!

Schreibt den Botschafter Italiens in Berlin an und bringt auch diesem gegenüber euren Protest gegen dieses Verhalten zum Ausdruck - für solch einen Rassismuss kann und darf es im vereinten Europa des 21. Jahrhunderts einfach keinen Platz mehr geben!

S.E. Botschafter:  Antonio PURI PURINI     -     E-Mail: segreteria.berlino@esteri.it  

Tel.: +49-30-25440-0 Fax: +49-30-25440-116 - Web: http://www.ambberlino.esteri.it

Protest an den deutschen Botschafter in Italien!:
Ihr könnt auch den Deutschen Botschafter in Rom, S.E. Herrn Michael Steiner, anschreiben und diesen auffordern, gegen dieses Verhalten gegenüber den in Italien lebenden Rom zu protestieren!

Die Botschaft der BRD in Italien



Via San Martino della Battaglia 4

00185 Roma, Italien.

Tel.: +39 06 49213-1

Fax: +39 06 49213-301

Klickt einfach auf das Bild hier gleich oben RECHTS mit den Fahnen und nutzt das offizielle Kontaktfomular um unseren Botschafter S.E. Michael Steiner in Italien aufzufordern gegen dieses rassistisch motivierte Treiben und den ganz klaren Rechtsbruch zu protestieren!

Nur gemeinsam sind wir stark, und das geht uns alle etwas an!

Hier findet Ihr den kostenlosen "AdobeReader" im Google-Pack mit anderen nützlichen Standard-Tools zum Download - und wie immer garantiert GRATIS!

Aktuelle Information:

Wer hat sich noch nicht einmal gefragt wie das im Bundes-Innenministerium so abläuft, WER ist da WEM sein Chef und WER ist für WAS zuständig!?

Hier findet Ihr ein "Organigramm " als PDF-Datei zum herunterladen .....

Damit Ihr auch mal selbst nachschauen könnt was für Rechte euch zustehen stellen wir euch hier gerne unser" GRUND - GESETZ der BRD", also unsere Verfassung,  zum Download als PDF-Datei ein ...
 

Verantwortung übernehmen! Aufarbeitung verstärken! Gedenken vertiefen!

Offizielle Protestnote des Bundesrats der Jenischen Deutschlands zum Entwurf der Bundesregierung bezüglich der Gedenkstättenkonzeption wobei Nazi-Deutscher Faschismus relativiert und das DDR-System mit ihm auf eine Stufe gestellt werden soll und der immer noch benachteiligenden Politik gegenüber unserer Volksgruppe!

Im Bezug auf die Anfang Juli `07 von Kulturstaatsminister Bernd Neumann neuerlich vorgelegten Diskussionsentwurf unter dem Titel

»Verantwortung wahrnehmen. Aufarbeitung verstärken. Gedenken vertiefen«

müssen wir gemeinsam mit unseren Mitglieds & Partnerverbänden als Opferverband der über 450 000 Jenischen Deutschlands auf das Schärfste protestieren!

Vors. des Bundesrats der Jenischen Deutschlands im J/B/i/D e.V., Timo A. Wagner brachte dies in einem persönlichen Schreiben an Kulturstaatsminister Neumann auch nachdrücklich zum Ausdruck! Bei einer Kritischen Hinterfragung dieses doch sehr wohlklingenden und durchaus auch verharmlosenden Titels ergibt sich schnell der Eindruck das hier der Versuch gestartet werden soll die Geschichte quasi einzuebnen.

Es ist eine Respektlosigkeit den Opfern beider Verbrechensregime gegenüber wenn man die Geschichte des Naziregimes und der SED parallel aufzuarbeiten wolle, was allein schon aufgrund der Ausmaße und der Verbrechensstruktur faktisch unmöglich erscheint. Absolut jeder Versuch Parallelen herzustellen ist aus Sicht der Opfergruppen eine Relativierung der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik.

 

Jeder Versuch, Parallelen herzustellen ist ein Versuch die nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen zu leugnen oder zu relativieren und damit den Opfern dieser Schreckenszeit erneut Gewalt anzutun“!

"Wir werden nicht zulassen, daß der regierungsoffizielle Umgang mit der Geschichte etwa die Insassen faschistischer Konzentrationslager und sowjetischer Internierungslager gleichermaßen zu Opfern von Gewaltherrschaft macht« schrieb Wagner. Vor diesem Hintergrund erscheine das Ansinnen, Naziopfer mit in der DDR Internierten gleichzusetzen, als nichts anderes als die Verhöhnung dieser Menschen und einer erneuten Verleugnung des einzigartigen Verbrechens das der Holocaust im Dritten Reich darstellte! Wir fordern hier wiederholt dass der deutsche Nachfolgerstaat seiner historischen Verantwortung gegenüber allen Opfern des Dritten Reiches angemessen und vor allem mit dem gehörigen Respekt vor diesen Opfer gerecht wird!

Wir fordern das auch der Holocaust an Jenischen endlich mit den gleichen Mitteln aufgearbeitet wird wie man sie den anderen Opfergruppen schon seit Jahren gewährt, stellte Wagner zum wiederholten Male fest! Wir bestehen auf einer gesonderten Aufarbeitung von Verbrechen die von unterschiedlichen Systemen begangen wurden damit weder die Verbrechen noch die Täter beider Verbrechensregime in der Masse der Verbrechen „untertauchen“ können und diese damit dann tatsächlich relativiert werden!

Wir fordern Mittel von Bund und Land zur Einrichtung eines Dokumentationszentrums das den Holocaust an Jenischen genauso vollumfänglich dokumentiert wie es z.B. den Sinti’s oder den Jüdischen Opfern bereits seit Jahren ermöglicht wurde! Ebenso ist eine gleichberechtigte Berücksichtigung unserer Jenischen Opfer bei dem geplanten Holocaustmahnmal in Berlin das den als „Zigeuner“ verfolgten Opfern des NS-Regimes gedenken soll genauso eine Selbstverständlichkeit an der niemand auch nur den Geringsten Zweifel erheben darf wie die längst überfällige Anerkennung unserer Volksgruppe als „authochtones“ Minderheitenvolk in der BRD!

Wer den Jenischen Opfern dieses Recht abspricht macht sich im gleichen Ausmaß an den Opfern dieser Zeit schuldig wie die Verbrecher von damals, nur das es diesmal in einem angeblichen Rechtstaat mit doch so hoch gepriesener Achtung von Völker und Menschenrechte geschieht! Der deutsche Nachfolgestaat hat die Verantwortung gegenüber allen Opfern seines Vorgängerregimes und sollte dieser historischen Verantwortung endlich gerecht werden!

"Warum versucht man uns noch immer das Existentrecht abzusprechen das uns sogar die Nazi-Schergen wie z.B. Dr. Ritter oder Eva Justin noch zugestanden haben!?"

In dieser Angelegenheit bitten wir immer noch um einen persönlichen Besprechungstermin und verstehen nicht wieso die deutsche Bundesregierung hier immer noch mit zweierlei Maß misst um sich ihrer historischen Verantwortung unserem Volk und unseren Holocaustopfern gegenüber zu entziehen.

"Wir verbleiben in der Hoffnung das nun auch unserem Volk die Gerechtigkeit widerfährt die den anderen Holocaustopfergruppen seit langem widerfahren ist und freuen uns auf baldige Gespräche um diesen Missstand endlich zu bereinigen"

schrieb Wagner und verurteilte zum wiederholten Male die Benachteiligung der Jenischen durch den deutschen Staat der den Völkermord an den Jenischen bis heute am liebsten ganz leugnen würde obwohl auch aktuelle Gutachten z.B. vom Institut für Zeitgeschichte in München den Forderungen der Jenischen Recht geben würden.

Billigheim/Baden, den 28. August 2007

Veröffentlicht vom Bundes-Sekretariat des J/B/i/D e.V.

Wieder fanden Gespräche zwischen JENISCHEN und dem BKM statt:

Aktuell fanden wieder sehr konstruktive Gespräche zwischen einer Delegation unseres J/B/i/D e.V.", Dr.Thomas Huonker als Vertreter des Vereins "schäft qwant", und natürlich dem Team vom BKM unter MD Roik in Bonn statt ...

Noch immer wird versucht einen Kompromiss  in diesem schwierigen Thema zu finden.

Da bei diesen Gesprächen noch kein Durchbruch erzielt wurde und es weitere Gespräche mit ALLEN Beteiligten geben wird kann hier noch nichts verkündet werden denn Spekulationen wurden bereits viel zu viele in die Welt gesetzt und wir wollen uns daran nicht im Geringsten beteiligen.

Sobald tatsächliche Entscheidungen und verbindliche Beschlüsse vorliegen werden wir euch umfassend informieren, keine Frage ...

Die Bundesregierung trägt die Verantwortung gegenüber allen Opfern Ihres Vorgänger-Regimes, also auch unseren JENISCHEN Opfern und deren Hinterbliebenen!

Und genau da werden wir die Bundesregierung beim Wort nehmen denn woman auch hinkommt stellt sich diese Bundesregierung immer als eine Art Vorreiter in der Einhaltung von Menschen und Völkerrechten dar - Mal sehen ob dieses Imige vor der Realität auch Bestand haben wird ....

Sobald Entscheidungen getroffen werden werdet Ihr sofort informiert ...

Wir werden Mitglied der Förderation Internationaler der Widerstandskämpfer-FIR ..:

Wie Ihr den Schreiben der FIR (Im Mitgliederbereich!) entnehmen könnt bietet man dem J/B/i/D e.V. nun die Mitgliedschaft in der: FIR  "Int. Förderation der Widerstandskämpfer"dem "Botschafter des Friedens" der UNO mit NGO-Status der UNESCO in Paris, der ständigen Kommission der UNO in Genf und dem Europarat der EU in Strasbourg an.

Natürlich seid zuvor auch Ihr um eure Meinung gefragt, auch wenn das Bundes-Sekretariat den Beitritt beantragt und beschlossen hat, so habt Ihr als unsere Mitglieder wie immer bei solchen Grundsätzlichen Entscheidungen doch das "letzte" Wort.

Deshalb stellen wir neben den o.g. Schreiben, die Ihr noch immmer im Mitgliederbereich einsehen könnt, auch ein "Voting"ein wo Ihr über den Beitritt zur FIR abstimmen könnt.

Natürlich finden auch in den jeweiligen Landes-Verbänden und Landes-Sekretariaten Abstimmungen hierzu statt, Info`s hierzu erhaltet Ihr natürlich bei euren Landes-Sekretären.

Sollten hier mehr als die Hälfte von euch gegen eine Mitgliedschaft in der FIR stimmen wird innerhalb von 4 Wochen eine ausserordentliche Bundes-Voll-Versammlung einberufen wo dann ein endgültiger Mitglieder-Entscheid durchgeführt wird.

Stimmt ab ob der J/B/i/D e.V. die Chance einen Fuss in die Tür der UNO, der UNESCO und dem Europarat der EU zu bekommen nutzen soll oder nicht.

Die Abstimmung und Mitglieder-Befragung findet zum Schutz vor der Einflussnahme DRITTER im Internen, passwortgeschützten Mitglieder-Bereich auf dieser Seite statt ....

General-Sekretär

Thema: Einberufung zur BundeswehrWir helfen gerne

Vielen unserer Mitglieder konnten wir bereits die Einberufung ersparen, vielleicht auch euch! Es müssen grundsätzlich ein paar Vorraussetzungen gegeben sein um einem Widerspruch zur Genehmigung zu verhelfen:

Hierzu gibt es auch wieder einige Regelungen, es muss mindestens einer eurer Großeltern oder dessen Geschwister, Onkel/Tanten bzw. natürlich auch nähere Verwandte sein.

Wir stehen im Kontakt mit einigen der Gedenkstätten sowie mit diversen Staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen, die speziell zur Suche nach solchen vermissten oder auch unauffindbaren Opfern eingerichtet wurden.

Es lohnt sich also auf jeden Fall anzufragen, denn wir wissen das die meisten keinerlei Dokumente aus dieser Zeit mehr haben oder diese je hatten. Selbstverständlich kann man sich auch nur zwecks der Suche nach einem noch immer vermissten Familienmitgliedes aus dieser Schreckenszeit an uns wenden.

Wir helfen gerne und das absolut GRATIS und unverbindlich, versprochen!


Hier gelangt man zu offiziellen Presse-Erklärung des J/B/i/D e.v. zum Thema "Borat" - in "Gut-Arischer" Gesinnung!?

Der J/B/i/D e.V. stellt Anzeige gegen "Borat"  ...

Sascha Baron Cohen - in "Gut-Arischer" Gesinnung?

Am 02. November startet in den deutschen Kinos der neue Film von Sacha Baron Cohen (besser bekannt als Ali G.), in dem er wieder mal die Rolle des Borat Sagdiyev annimmt. Cohen spielt einen kasachischen Fernsehreporter mit offen antisemitischer und frauenfeindlicher Grundhaltung, der vom Innenministerium beauftragt wird, in die USA zu reisen, um die dortigen Gebräuche und Gewohnheiten der Menschen zu studieren. Auf seiner Reise begegnet Borat echten Menschen in ihrem echten Leben und versetzt diese durch seine Art nicht selten in Verlegenheit oder peinliche Situationen. Der deutsche Titel lautet in voller Länge übrigens "Borat - Kulturelle Lernung von Amerika, um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen". Da die deutsche Synchronisation den Großteil des Humors vermissen lässt, gibts hier den Trailer in der Originalversion:

www.mecker-ziege.de/kino/borat-der-film-mit-sacha-baron-cohen-alias-ali-g-als-borat-s.php

Die rassistischen Äußerungen von Sascha Baron Cohen gegenüber Kasachstan haben sogar schon den kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew dazu veranlasst, sich bei George W. Bush persönlich zu beschweren. Kein Wunder, wenn das Heimatland als hinterwäldlerischer Kommunistenstaat bezeichnet wird, in dem Prostitution, Waffenschieberei und die Diskriminierung von Randgruppen auf der Tagesordnung stehen. Aber da soll sich jeder mal selbst ein Bild davon machen, ob das noch als Satire durchgehen kann.

Der J/B/i/D e.V. hat  gegen Sacha Baron Cohen auch bekannt unter den Künstlernamen „Ali G“ oder „Borat“, Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH sowie gegen den Webspaceprovider, Schlund + Partner AG beim Mosbacher Leitenden Oberstaatsanwalt eine Strafanzeige gestellt. Den oben genannten werden volkverhetzende Aussagen, Beleidigung, Aufruf zur Gewalt gegen Zigeuner, und Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz vorgeworfen. Im besonderen Hinblick darauf, dass die Rechtsradikalen Gewalttaten in der Bundesrepublik Deutschland allein in diesem Jahr einen Zuwachs von über 20% verzeichnen, ist es unverantwortlich den Film „Borat“ und die dazugehörigen Inhalte auf der Interseite zu tolerieren. Im Zusammenhang mit dem Film „Borat“, der am 02 November 2006 in den Bundesdeutschen Kinos anlaufen soll, werden „Zigeuner“ diffamiert. Gewalt und Diskriminierung gegen "Zigeuner" wird in diesem Film und der dazugehörigen Internetseite (www.Borat.de) als normal und nichts schlimmes dargestellt, lappalisiert bzw. humoristisch verharmlost. So wird im Film gefragt ob ein Hummer-Jeep schaden nimmt wenn man damit in eine Gruppe Zigeuner fahren würde. Auf der Internetseite des Filmes finden sich noch mehr diskriminierende Äußerungen wie:

Zitate:

„Du doch schon lernen in Schule: Du nicht drehen Zigeuner Rücken zu“

Was du nennen in andere Stadt Tauben und Ratten, das nennen bei uns Zigeuner. Stinken, machen Dreck, klauen und pissen wohin wollen. Auch manchmal dich belegen mit böse Fluch, wenn du haben wieder eines von Zigeuner-Balgen kaputtgefahren. TIPP: Du halten dir eine Zigeuner im Keller für Abzapfung von Zigeunertränen ....“

„schöne seltene Goldschmuck aus Mund von tote Zigeuner“

„aber riechen wie tote Zigeuner“

Bis heute kämpfen die Verbände aller der sog. Zigeuner-Völker für eine Akzeptanz in der Mehrheitsbevölkerung und um Ihre Bürger- und Menschenrechte in Europa. Durch den Nationalsozialismus starben nach neuen Angaben des Washingtoner Holocaust Museums zwischen 600.000 und 1,5 Millionen Zigeuner, ein Großteil davon JENISCHE, durch die Nationalsozialistische Ideologie in ganz Europa. Nach dem Krieg wurde den Überlebenden Deutschen ZIGEUNER die Staatsbürgerschaft der Bundesrepublik verweigert, bis heute haben die wenigsten NS-Überlebenden kaum Entschädigungen erhalten, JENISCHE Holocaustopfer noch gar nicht. Das Unrecht an JENISCHEN wurde überhaupt noch nicht, das an den Roma und Sinti wurde nie richtig aufgearbeitet, im Gegenteil bis heute leben JENISCHE, Roma und Sinti, 12-15 Millionen Menschen, an der Existenzgrenze als die Armen Europas.

Dieser Film ist keine Satire, er ist gefährlich da er mit unhaltbaren Vorurteilen spielt, bzw. eine neue Form von Vorurteilen und damit Ausgrenzung von ZIGEUNERN schafft. Auch die Bürgerrechtsarbeit derJENISCHEN Verbände wird in Europa um Jahre zurückgeworfen. Dieser Film ist wie ein Brandanschlag auf die Demokratie und auf Art. 1 GG, ebenso verstösst er gegen das neue AAG und beleidigt ganze Völker!

Der J/B/i/D e.V. verurteilt diesen Film ebenfalls auf das Schärfste, solche NS-Propaganda hat in einem Europa des 21. Jahrhundert’s keinen Platz mehr (zu haben!) Wir werden in eigener Regie hier versuchen uns der Klage anzuschliessen, denn als ZIGEUNER sind ja zwangsläufig auch unsere Leute von diesem Ali G und seinem Göbbels-Immitat betroffen. Er sollte sich hier öffentlich entschuldigen und zumindest diese Scenen aus seinem Werk entfernen müssen bevor er solch rechtspopulistisches Gedankengut in "gut Arischer Gesinnung" verbreiten darf! Ich habe daher heute unserem rechtlichen Vertreter den Auftrag hierzu erteilt und dieser wird wie in der Vergangenheit schon so oft bewiesen, sicher wieder einen guten Job machen und unser Anliegen entsprechend auch "Juristisch" durchzusetzen wissen ...

Wir rufen daher alle JENISCHEN Verbände auf unsere Klage zu unterstützen, jeder der sich uns anschliesst kann nur etwas gutes damit tun, denn unsere Kinder dürfen es wieder ausbaden wenn wir diesen "Rechten" Funken wieder zu einem Flächenbrand gedeihen lassen ......

Bundes-Sekretariat


Hitler-Cafe in Bombay !? Hitler kommt! (Werbung!?)

Ein nach Adolf Hitler benanntes Restaurant in der westindischen Wirtschaftsmetropole Bombay sorgt bei Juden in Indien und im Ausland für massiven Ärger. Der israelische Generalkonsul in Bombay, Daniel Zonshine, sagte der "Times of India", er habe Anrufe besorgter Juden aus der ganzen Welt erhalten. Zonshine kündigte an, er werde sich mit dem deutschen und dem US-Generalkonsulat in Verbindung setzen.

Inhaber lehnt Namensänderung ab ....

Der Inhaber des erst kürzlich eröffneten Restaurants "Hitler's Cross" (Hitlers Kreuz), Puneet Sabhlok, lehnt eine Namensänderung strikt ab. Sabhlok sagte der Zeitung "Mumbai Mirror", die einzige Gemeinsamkeit zwischen ihm und Hitler sei, "dass er die Welt mit Gewalt erobern wollte, und ich das mit dem Essen und dem Service, den ich biete, machen will". Es gehe ihm nicht darum, für Hitler zu werben. Die Namensgebung sei zufällig gewesen.

Besitzer will weitere Restaurants eröffnen

Nun habe er sich den Namen aber rechtlich schützen lassen und werde ihn unter keinen Umständen mehr ändern, sagte Sabhlok. Er plane, zwei weitere Restaurants in Bombay zu eröffnen. Der britischen BBC sagte der Restaurant-Besitzer, ein im Eingangsbereich aufgehängtes Hitler-Poster sei wieder von der Wand genommen worden. Als Buchstabe O im Namenszug "Hitler's Cross" an der Außenfassade dient allerdings weiterhin ein großes umrandetes Hakenkreuz.

was man alles mit Hitler damals anstellen wollte ....

Elektrischer Stuhl für Hitler Das wollte Churchill

Britischer Unterricht Adolf Hitler im Fokus

Papst Pius XII. Hitler plante Entführung

Britischer Geheimdienst Mit Sternen gegen Hitler

"Hitler kommt" .....

"Hitler kommt"

Die jüdische Gemeinde Bombays, mit 5000 Mitgliedern die größte Indiens, will Sabhlok auf juristischem Weg zur Namensänderung zwingen. Ein Anwohner sagte dem Nachrichtensender NDTV, man habe sich über Hitler-Werbung vor der Restauranteröffnung gewundert. Es habe mehrere Werbeaktionen gegeben, in denen es geheißen habe "Hitler kommt".