>> Bekanntmachungen; Erklärungen und Beschlussfassungen <<

Weiter können Sie LINKS in der Navigation finden Sie weitere "Offizielle" Rubriken wie z.B. unsere Grundsatz-Erklärungen von 2006; v. 2007; 2008 und offiziellen "Nachrufe" an verstorbene Verbands-Mitglieder, Freunde oder Partner des J/B/i/D e.V die sich besonders "Verdient" um die Jenischen Interessen machten ....

<<< LINKS in der NAVIGATION eine Rubrik Ihrer Wahl auswählen! <<<

Macht mit - sucht mit der jenischen Post die "toleranteste Stadt Deutschlands"!

Die "jenische Post" gehört seit Anfang des Jahres zum J/B/i/D e.V. und wird als Sprachrohr des Verbandes ab sofort ausführlich über die Verbandsaktivitäten sowie rund um die "reisende" Welt der Jenischen und alles was irgendwie damit zu tun hat berichten.

Aber sie soll auch Brücken zwischen der Mehrheitsbevölkerung und der jenischen Volks- und Opfergruppe schlagen und als Vermittler zwischen den "Welten" fungieren. Das erste Projekt dieser Art sucht nun die Gemeinde oder Stadt in der BRD in welcher sich die Jenischen am besten integriert, anerkannt und auch respektiert fühlen - wo werden die Jenischen als Teil der Gesellschaft akzeptiert!? Wo sind sie am Gemeindeleben in gleichberechtigter Art und Weise beteiligt? Wo fühlen sich Jenische weder diskriminiert noch ausgegrenzt?

Wir freuen uns auf eure Nominierungen für die "toleranteste Stadt Deutschlands" - den neuen Preis der jenischen Post für die Stadt o. Gemeinde die als "das" Beispiel für die Stadt in der sich Jenische am wohlsten fühlen ...

Macht mit - sucht mit der jenischen Post die "toleranteste Stadt Deutschlands"!

Ich danke euch für euren Einsatz!

Heute weilen unter uns einige der Nachkommen derer, die dem Holocaust an Sinti, Roma und Jenischen zum Opfer fielen, und einige, die den versuchten Völkermord überlebt haben.

Ich begrüße sie herzlich auf unserer Ehrentribüne ebenso wie die Vertreter des Zentralrates der Sinti und Roma, der Sinti Allianz Deutschland sowie des Vereins der Jenischen.

Ihnen allen sage ich: Wir verneigen uns vor allen Sinti, Roma und Jenischen, die zu Opfern des nationalsozialistischen Völkermordes geworden sind.

Wir stehen an der Seite derjenigen, die den Holocaust überlebt haben. Wir fühlen mit Ihnen allen, deren Familienmitglieder oder Freunde von der nationalsozialistischen Diktatur verfolgt und ermordet worden sind.

Die Erinnerung an die nationalsozialistische Terrorherrschaft wird durch das Wissen um die Einzigartigkeit des Holocaust bestimmt.

Der Völkermord an den europäischen Juden, den Sinti, den Roma und J e n i s c h e n war ein Menschheitsverbrechen bisher nicht gekannten, beispiellosen Ausmaßes!“


Erstmals auch ausdrücklich den versuchten Genozid an den Jenischen anerkannt und damit die Verfolgungen der J e n i s c h e n mit denen der europäischen Juden, Sinti und Roma gleichgesetzt! Dafür gilt Herrn Bundesratspräsident Peter Müller der Dank unsers Volkes für diesen so lange schon überfälligen Schritt!

Ebenso konnten wir erreichen das unsere jenischen Opfer auf dem nun 2009 zu eröffnenden Mahnmal für die als so genannte „Zigeuner“ diffamierten und verfolgten Menschen im dritten Reich als „eigenständige Opfergruppe“ berücksichtigt werden, was ja auch niemand wirklich zu erhoffen gewagt hätte und nicht zuletzt auch wegen der unsäglichen Angriffe in den letzten beiden Jahren die wir, insbesondere auch ich selbst wegen dieser Forderung nach Berücksichtigung unserer Opfer erdulden mussten sind wir umso stolzer darauf dies durchgehalten und auch durchgesetzt zu haben!

An dieser Stelle möchte Ich mich bei den vielen mit uns gemeinsam agierenden Partnern an diesem Projekt bedanken! Insbesondere auch bei unserem Venanz Nobel und dem Verein schäft qwant, dem Ehrenmitglied des Bundesrats, Dr. Thomas Huonker und Frau Magister Großinger von der Uni Innsbruck deren wissenschaftliche Arbeiten uns sehr geholfen haben. Unser dank gilt natürlich auch allen anderen welche uns in dieser Hinsicht unterstützt haben, es sind schlicht und ergreifend zu viele um Sie alle hier aufzählen zu können ohne den einen oder Anderen zu vergessen, deshalb danke Ich hier allen noch einmal, ohne jede Ausnahme!

Auch den politischen Entscheidungsträgern gilt an dieser Stelle unser ausdrücklicher Dank, angefangen vom Minister Neumann (BKM), dessen Ministerialdirigenten Dr. Roik, Frau Dr. Bopf und Herrn Schmitt-Hüttebräuker!

Ebenso den Fraktionen im Deutschen Bundestag und den Ministerpräsidenten der Bundesländer welche uns im Bundesrat so unterstützt haben! Die jenische Volks- und Opfergruppe ist Ihnen allen zu tiefem Dank verpflichtet!

Im nächsten Jahr könnten wir mit etwas Glück eines unserer höchsten Ziele erreichen, die Anerkennung der jenischen Volkgruppe als Minderheitenvolk in der BRD! IUch kann hierzu keine Einzelheiten nennen um die bereits laufenden Gespräche, bzw. Verhandlungen hierzu nicht zu gefährden denn wir haben viele Neider welche uns bei jeder Möglichkeit versuchen Steine in den Weg zu legen. Aber soviel kann ich euch sagen, noch niemals waren wir so nahe dran und nächstes Jahr ist ein Superwahljahr und wir Jenischen haben eine Menge Stimmen welche sich viele Parteien gerne sichern würden!

Beten wir alle zu Gott und halten vor allem auch weiter fest zusammen, dann schaffen wir das vielleicht sogar viel früher als wir das jemals zu hoffen gewagt hätten! Ich wünsche euch allen ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr, Gesundheit und vor allem Gottes Segen auf allen euren Wegen, ganz egal wohin euch diese auch immer führen und wie Steinig diese auch sein mögen! Kommt gut an und vor allem, kommt auch wieder gesund und wohlbehalten nach Hause. Denkt immer an die Worte welche uns unsere Alten immer mit auf den Weg gaben und haltet fest zusammen wenn ihr unterwegs auf „Reisende“ trefft denn nur wenn jeder von uns die „Solidarität der Landstraße“ auch genauso lebt wie Sie seit jeher unter unseren Leuten Tradition war können wir uns unsere jenischen werte, unsere Traditionen und unsere jenische Kultur erhalten auf welche wir alle so stolz sein können …

Euer Timo Adam Wagner - Generalsekretär -


" ......... Der Völkermord an den europäischen Juden, Sinti, Roma und Jenischen war ein Menschheitsverbrechen bisher nicht gekannten, beispiellosen Ausmaßes ......."


Rede des Bundesratspräsidenten Peter Müller, Ministerpräsident des Saarlandes, zum Gedenken zu Ehren der Opfer der Sinti, Roma und Jenischen ...

853. Sitzung des Bundesrates, 19. Dezember 2008

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat am 8. Mai 1985 in seiner Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes formuliert:

Erinnern heißt, eines Geschehens so ehrlich ... zu gedenken, dass es zu einem Teil des eigenen Innern wird.

Davon ausgehend gehört es zur Erinnerungskultur des Bundesrates der BRD und damit zu den Traditionen dieses Hauses, dass wir jeweils in der letzten Sitzung im Dezember aller Sinti, Roma und Jenischen gedenken, welche von den Nationalsozialisten gedemütigt, gequält und ermordet wurden.

Am 16. Dezember 1942, fast auf den Tag genau vor 66 Jahren, leitete der Reichsführer SS Heinrich Himmler mit dem sogenannten "Auschwitz-Erlass" den Versuch ein, die deutschen und die europäischen Sinti und Roma vollständig zu vernichten. Die vom nationalsozialistischen Staat organisierte Mordpolitik gipfelte in der Deportation von etwa 23 000 Sinti und Roma aus nahezu allen europäischen Staaten nach Auschwitz. Fast alle verschleppten Männer, Frauen und Kinder fielen in Auschwitz den unmenschlichen Lebensbedingungen zum Opfer oder mussten in den Gaskammern einen qualvollen Tod erleiden.

Heute weilen unter uns einige der Nachkommen derer, die dem Holocaust an Sinti, Roma und Jenischen zum Opfer fielen, und einige, die den versuchten Völkermord überlebt haben. Ich begrüße sie herzlich auf unserer Ehrentribüne ebenso wie die Vertreter des Zentralrates der Sinti und Roma, der Sinti Allianz Deutschland sowie des Vereins der Jenischen.

Ihnen allen sage ich: Wir verneigen uns vor allen Sinti, Roma und Jenischen, die zu Opfern des nationalsozialistischen Völkermordes geworden sind. Wir stehen an der Seite derjenigen, die den Holocaust überlebt haben. Wir fühlen mit allen, deren Familienmitglieder oder Freunde von der nationalsozialistischen Diktatur verfolgt und ermordet worden sind.

Die Erinnerung an die nationalsozialistische Terrorherrschaft wird durch das Wissen um die Einzigartigkeit des Holocaust bestimmt. Der Völkermord an den europäischen Juden, Sinti, Roma und Jenischen war ein Menschheitsverbrechen bisher nicht gekannten, beispiellosen Ausmaßes.

Eines Geschehens so ehrlich zu gedenken, dass es - im Sinne von Richard von Weizsäcker - zu einem Teil des eigenen Innern wird, verlangt nach Aufarbeitung der Geschichte ebenso wie nach der Erinnerung an die Opfer.

Die Aufarbeitung des Völkermordes an den Sinti und Roma und die Analyse seiner Ursachen sind in Deutschland nur sehr langsam in Gang gekommen. Lange Jahre wurden der Völkermord geleugnet und den Überlebenden des Holocaust die staatliche Anerkennung der an ihnen verübten Verbrechen verwehrt. Deshalb müssen wir heute umso nachdrücklicher bekennen, dass die Sinti und Roma wie kein anderes Volk außer den Juden im Nationalsozialismus der anhaltenden Benachteiligung, Verfolgung und planmäßigen Vernichtung ausgesetzt waren.

Die Unterdrückung und Verfolgung der Sinti und Roma hat nicht erst mit der nationalsozialistischen Machtergreifung begonnen. Aber das Jahr 1933 bedeutete für die deutschen Sinti und Roma ebenso wie für die deutschen Juden eine radikale Zäsur. Sie wurden zu "Fremdrassigen" erklärt, die eine Gefahr für das "deutsche Blut" darstellten und daher aus der "NS-Volksgemeinschaft" auszuschließen seien.

Mit den Nürnberger Gesetzen wurden Sinti und Roma zu Bürgern minderen Rechts. In vielen deutschen Städten wurden Zwangslager eingerichtet, Sinti, Roma und Jenische systematisch kriminalisiert und aus nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens ausgegrenzt.

Im Rahmen der Massenverhaftungen nach 1938 wurden zahllose Sinti und Roma, darunter Frauen und Kinder, in die neu errichteten Konzentrationslager verschleppt, wo sie als Zwangsarbeiter missbraucht und dem Terror der Wachmannschaften hilflos ausgeliefert waren.

Mit dem Erlass vom 16. Dezember 1942 wurde dann das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zum Zentrum des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma.

Unsere Aufgabe ist es, der vielen Tausend Opfer dieses Völkermordes zu gedenken und sie zu würdigen. Wir können uns heute die Brutalität der Täter und die Leiden der Opfer kaum vorstellen. Wir können nur ahnen, was es für die Überlebenden bedeutet, mit der Erfahrung furchtbaren Terrors und unermesslichen Leids leben zu müssen.

Was wir aber tun können und tun müssen, ist, die Erinnerung an das erlittene Unrecht wachzuhalten. Ich begrüße es daher sehr, dass endlich eine Einigung gefunden wurde für die Errichtung eines Mahnmals für die Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma.

Heute Nachmittag wird der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, in einem Gedenkakt im Tiergarten an die Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma erinnern. Ähnlich wie das Denkmal für die ermordeten Juden wird das Mahnmal in unmittelbarer Nähe des Reichstages und des Brandenburger Tors errichtet. Bundestag und Bundesrat haben sich damit den Ort des Erinnerns nah an ihre Wirkungsstätten geholt. Dies ist eine Verneigung vor den Opfern des Holocaust und ein klares Bekenntnis zu unserer historischen Verantwortung.

Erinnerung so zu gestalten, dass das Geschehene zu einem Teil des eigenen Innern wird, bedeutet auch, eine Sprache gegen das Vergessen zu finden. Ein Künstler, dem das in beeindruckender Weise gelungen ist, war Otto Pankok. In seinem Werk spiegelt sich der nationalsozialistische Völkermord wider.

Seine Porträts von Sinti und Roma, die zurzeit in der Saarländischen Galerie am Festungsgraben gezeigt werden, sind anschauliche Dokumente des Leids und des Terrors, dem die Verfolgten in der Zeit des Nationalsozialismus ausgesetzt waren. Die Porträts verdeutlichen besser und eindringlicher als jede wissenschaftliche Abhandlung, warum wir die Erinnerung an diese furchtbaren Zeiten wachhalten müssen.

Wir haben den fortwährenden Auftrag, in angemessenen Formen das Erinnern zu ermöglichen und dazu anzuregen.

Wir haben den Auftrag, die Lehren aus unserer Geschichte zu ziehen und sie den nachwachsenden Generationen zu vermitteln.

Wir haben den Auftrag, nie wieder ein Klima der Diskriminierung und Verfolgung von Sinti und Roma entstehen zu lassen.

Gerade jungen Menschen müssen wir daher die Werte einer toleranten, freiheitlich-demokratischen Ordnung nahebringen.

Die Begeisterung und das Engagement für die Demokratie und die ihr zugrunde liegenden Werte müssen immer wieder neu geweckt werden. Gerade die verfolgten Sinti, Roma und Jenischen haben die bittere Erfahrung machen müssen, wie dünn das Eis der sich demokratisch verstehenden Weimarer Republik gewesen ist, wie schnell die Nationalsozialisten zahllose Bürger- und Menschenrechte einkassierten, Andersdenkende in Gefängnisse und Konzentrationslager steckten, Euthanasieprogramme entwickelten und den millionenfachen fabrikmäßig organisierten Mord kaltblütig vollstreckten.

In den vergangenen 60 Jahren hat die Bundesrepublik Deutschland die ihr gebotene Chance genutzt, sich als Staat unter demokratischen Vorzeichen zu entwickeln. Diese Errungenschaft gilt es täglich zu verteidigen und fortzuentwickeln; denn die Stabilität unserer demokratischen Ordnung ist die zentrale Voraussetzung dafür, dass sich Rassismus, Antisemitismus und Totalitarismus in unserem Land nicht wieder ausbreiten können.

Gerade in diesen Tagen sage ich und sagen wir: Überall, wo der Rechtsradikalismus sein hässliches Haupt erhebt, ist die Solidarität der Demokraten gefragt. "Nie wieder!" und "Wehret den Anfängen!" - auf dieser Grundlage wollen wir gemeinsam allen Formen des Radikalismus, des Totalitarismus und des völkerverachtenden Denkens eine klare Absage erteilen.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich bitte Sie nun, sich von Ihren Plätzen zu erheben. Wir gedenken der Opfer nationalsozialistischer Gewalt unter den Sinti und Roma, den Angehörigen der eigenständigen Gruppe der Jenischen und anderen Fahrenden.


>> Folgende Posten sind derzeit im J/B/i/D e.V. EHRENAMTLICH zu vergeben! <<

Alle aktiven Mitglieder in den Landessekretariaten, im Bundessekretariat arbeiten immer EHRENAMTLICH! Vom Generalsekretär bis hin zum Vize-Sekretär im kleinsten Ortsverein! Da wir uns aufgrund dieser Tatsache nicht vor Freiwilligen retten können sind noch immer sehr viele Posten, meist in den Landessekretariaten zu besetzen. Wir freuen uns über jede helfende Hand ..

Achtung: Ab sofort suchen wir einen/ne kompetenten /te Web-Administrator / in

Wir sind gezwungen uns eine Alternative zu suchen und um unabhängiger vom System unseres Providers zu sein brauchen wir einen/e Fachmann/Frau die uns unsere Webseiten komplett neu aufbaut. In allen nationalen und internationalen Landes, bzw. Mitgliedsorganisationen des J/B/i/D e.V. arbeiten ausschliesslich EHRENAMTLICH engagierte aktive Mitglieder! Und daher ist natürlich auch dieser nun neugeschaffene Posten dann ehrenamtlicher Natur!

>Wer meint Geld an unseren Leuten verdienen zu können ist bei uns falsch!<

Wer aber gerne was für sein Volk und die Zukunft auch seiner eigenen Galme, bzw. auch als Nichtjenischer endlich auch mal was für eine noch immer unterdrückte Minderheit tun will und dafür außer der Ehre und dem Dank unserer Mitglieder u. Volksgruppenangehörigen keine finanzielle "Aufwandsentschädigung" erwartet, ist uns herzlichst Willkommen! Auch Firmen, die uns gegen eine Spenden-Bescheinigung finanziell "unter die Arme greifen" würden, sind uns sehr Willkommen! Das eine solche Spende auch anerkennende Würdigung auf allen von und mit uns betriebenen Seiten finden würde und enstprechender Werbeplatz auf diesen gerne zur Verfügung gestellt wird ist Ehrensache.

2009: Pressesprecher / In des Bundessekretariats und des B/J/D im J/B/i/D e.V.

Bei Interesse meldet euch einfach mal unter unserer Sekretariats-Adresse, bzw. gerne auch per Kontaktformular oder per eMail an das Bundes-Sekretariat des J/B/i/D e.V., wir freuen uns auf eure Bewerbung, bzw. Ihr Angebot ...


Gespräche zur Anerkennung unserer Volksgruppe stehen noch in diesem Jahr an! Das alles konnten wir bisher durch euer Vertrauen erreichen - wir hoffen diesem auch einigermaßen gerecht geworden zu sein und bemühen uns diesem auch in Zukunft gerecht zu werden

Vielen Dank für euer Vertrauen ...


Beschlussfassung des Bundesrats der Jenischen Deutschlands im J/B/i/D e.V.:

Der "Bundesrat" als Bundesverband des J/B/i/D e.V. hat beschlossen nun offiziell die Mitgliedschaft des Bundesverbandes des J/B/i/D e.V. in der "Internationalen Förderation der Widerstandskämpfer", kurz "FIR" zu beantragen.

Nachdem uns dies vom General-Sekretär der FIR für den Kongress der FIR im August diesen Jahres in Athen angeboten wurde, wurden zunächst unsere Mitgliedsverbände und deren Mitglieder um Ihre Meinung gefragt.

Nachdem nun auch der Bundesrat EINSTIMMIG für diese Mitgliedschaft gestimmt hat steht dem Antrag für die angebotene Mitgliedschasft des J/B/i/D e.V. in der FIR nichts mehr im Wege. Die Antragsschrift wurde erstellt und der FIR bereits zugesandt so das der Kongress der FIR in Athen über diese zu entscheiden hat.

Bundes-Sekretariat


Protest anlässlich der Grabrede Oettingers für Filbinger

Offizielle Protestnote!

Presseerklärung des Bundesrat’s der JENISCHEN in Deutschland bezüglich der absolut inakzeptablen Aussagen bei der Trauerfeier für Altministerpräsident Filbinger von Ministerpräsident Oettinger!

In einem persönlichen Brief an Herrn Ministerpräsident Oettinger hat der Vorsitzende des Bundesrates der JENISCHEN in Deutschland, Timo A. Wagner, die absolut inakzeptablen Aussagen von Oettinger bei der Trauerrede für Altministerpräsident Filbinger auf das Schärfste verurteilt und dessen Rücktritt gefordert!

Nach Auffassung der Opfer dieser Schreckenszeit stellen die Aussagen Oettingers eine Art „General-Amnestie“ für die damaligen Täter dar und man sei zutiefst enttäuscht und empört darüber, wie die Taten eines NS-Richters der nachgewiesener Maßen sehr wohl an furchtbaren, verbrecherischen Urteilen des NS-Regimes beteiligt war durch einen Vertreter des Nachfolgestaates BRD (Baden-Württemberg) verharmlost und sogar abgestritten werden!

Selbst im Zusammenhang einer Trauerrede ist dies eine absolut inakzeptable und durchaus auch Geschichtsverfälschende Ungeheuerlichkeit die eines amtierenden Ministerpräsidenten eines Bundeslandes der BR Deutschland des 21. Jahrhunderts alles andere als würdig ist!

Das ist für die Opfer dieser Zeit und deren Hinterbliebene wie ein Schlag ins Gesicht, eine erneute Verhöhnung unserer Toten die ja fast jede unserer Familien zu beklagen hat und die gnadenlos von diesem NS-Regime verfolgt und schließlich ermordet wurden.

Solch eine innere Einstellung, wie Sie aus diesen Worten spricht ist nicht vereinbar mit dem hohen Amt eines Ministerpräsidenten! Oettinger solle sich seiner Verantwortung den Opfern gegenüber stellen, die begangenen Fehler eingestehen und die politische Verantwortung dafür übernehmen! Nur so könne er den angerichteten Schaden begrenzen und weiteren Verlust von Ansehen und Würde seines Amtes vermeiden ….

Billigheim, den 12. April 2007

Sekretariat für Öffentlichkeitsarbeit & Pressinformation im Bundes-Sekretariat des J/B/i/D e.V.

Hier die Antwort von Oettinger:

Seite 2:

Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme.