Sekretariat für Öffentlichkeitsarbeit & Presseservice im Bundessekretariat d. J/B/i/D e.V.:

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Offizielle Presse-Erklärungen:

 

"Warum sind JENISCHE Opfer die Opfer ..." Autor: JBiD e.V. Datum: 12.6.2006 2:29

 

Warum werden die JENISCHEN Opfer nun zu Opfern Dritter Klasse erklärt!?

 

Es ist eine Grausame Erkenntnis für Hinterbliebene von Opfern der NS-Diktatur zu sehen, wie man Ihre Vorfahren erst zu Opfern der 2. Klasse erklärt hat in dem man nicht ein (!) Mahnmal für alle (!) Opfer der NAZIS gebaut hat, sondern erst einmal nur für die Jüdischen Opfer dieser Verbrecher.

Nun Planen Sie in Berlin ein Mahnmal, das zu Anfang das Mahnmal aller als „Zigeuner“ verfolgten sein sollte.

Nun wird auch hier das JENISCHE Volk wieder einmal Ignoriert, bzw. schon bei der Planung dessen ausgeschlossen!

Die JENISCHEN Opfer dieser Zeit, die ja ebenfalls als „Zigeuner“ verfolgt, und zu tausenden in den KZ`s ermordet wurden, sollen noch nicht einmal berücksichtigt werden!

Womit Sie quasi zu Opfern der „3. Klasse“ erklärt werden! Sie werden damit noch einmal nachträglich vom Deutschen Nachfolgestaat verhöhnt und auf das tiefste Beleidigt!

Dieses Vorgehen ist eine Schande für ein ja angeblich so Rechtstaatliches Deutschland das sich bei jeder Gelegenheit als den Vorreiter in Sachen Menschenrechte & Rechtsstaatlichkeit ausgibt!

Es ist eine Schande für ein Europa des 21. Jahrhunderts in dem es Opfer der 1., der 2., und der 3. Klasse geben kann!

Bei aller Wertschätzung und Freundschaft zur Volksgruppe der ROMA und SINTI, aber das JENISCHE Volk hat, erstens eine andere Herkunft, zweitens eine andere Kultur und drittens eine andere Sprache.

Hier sei auch angeführt, das JENISCHE Volk war nachweislich, lange vor den Volksgruppen der ROMA und SINTI, in unseren Landen unterwegs.

Wir fordern daher eine gesonderte Anführung des JENISCHEN Volkes auf diesem Mahnmal sowie eine Gleichberechtigte Dokumentation der JENISCHEN Opfer!

Bis heute hat es die Deutsche Bundesregierung versäumt diese ureingesessene Volksgruppe anzuerkennen. Ganz im Gegenteil, ohne jegliches Mitspracherecht der JENISCHEN wurde unser Volk an die Volksgruppe der ROMA angeschlossen.

Dieser eklatante Mißstand ist ein Verstoß gegen das internationale Völkerrecht und sollte von der Deutschen Bundesregierung umgehend behoben werden.

Ebenso muß das Politisch Korrekte Synonym in „SINTI, ROMA & JENISCHE“ geändert werden und endlich auch dem JENISCHEN Volk in einem angeblichen Rechtsstaat auch Gerechtigkeit widerfahren,

in dem man es als die ethnische Minderheit anerkennt die es nun mal ist, die JENISCHE Minderheit, und indem man die Würde und das Andenken an unsere Toten nicht im nach hinein noch einmal beschmutzt!

Es kann (!) und darf (!) keine Opfer der 1., der 2., oder der 3. Klasse geben! Wir ersuchen Sie in Zukunft das Völkerrecht zu wahren und der JENISCHEN Volksgruppe eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof zu ersparen.

 

Der BUNDESRAT des JBiD e.V.